Oman-Rückkehrer: «Morgens geht’s zur Arbeit!»
Der Krieg im Nahen Osten hat direkte Folgen für Reisende: In Dubai und der Golfregion sitzen Touristen fest. Das Wichtigste liest du im Nau.ch-Ticker.
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Das Wichtigste in Kürze
- Wegen der Angriffe sind grosse Teile des Luftraums in Nahost gesperrt, Reisende stranden.
- Die Emirate übernehmen Hotel- und Verpflegungskosten für betroffene Passagiere.
- Am frühen Nachmittag ist der Swiss-Sonderflug in Zürich gelandet.
- Mit dem Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden.
Die Eskalation im Konflikt zwischen Iran, Israel und den USA trifft auch die zivile Luftfahrt: In Dubai sitzen tausende Reisende fest, nachdem der Luftraum in weiten Teilen der Golfregion gesperrt wurde. Auch Kreuzfahrten sind betroffen.
Bei iranischen Vergeltungsangriffen wurden am Flughafen Dubai sowie in der Nähe des Luxushotels Burj Al Arab Schäden gemeldet. Der Flugbetrieb musste zeitweise eingestellt werden.
Mehrere Airlines setzten ihre Verbindungen aus, auch Crews und Passagiere – darunter Schweizer Reisende – strandeten vor Ort.
Mit dem Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden:
Brigitte und Georges: «Wir haben gelitten»
15:59: Brigitte und Georges haben eine wahre Odysee hinter sich, bis sie endlich in Zürich angekommen sind.
Von Dubai sind sie quer durch die Wüste in den Oman gereist. «Ich war 15 Jahre in der Region und habe Kontakte. Sie haben uns geholfen auf dem Weg», sagt Georges zufrieden.
Ausserdem seien sie gute Kunden der Swiss und konnte sich darum zwei Sitze in dem Flieger ergattern, wie sie sagen.
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Zum Krieg sagt er: «Wir haben mehr gelitten, weil wir nicht wussten, wie wir zurückkommen.» Den Lärm der Abfangraketen werden sie so schnell aber nicht wieder vergessen.
Für die nächsten Ferien geht es nun bald nach Davos. Wenn sich die Lage im Nahen Osten beruhigt hat, wollen sie aber wieder nach Dubai fliegen.
Rückkehrer ist erleichtert: «Die Ungewissheit ist weg»
15:45: Ein Schweizer Tourist, der soeben aus dem Oman zurückgekehrt ist, spricht am Flughafen Zürich mit Nau.ch. Er sagt: «Es hat gut geklappt».
Der Oman wurde allerdings weder mit Raketen noch mit Drohnen attackiert. «Die Lage war ruhig», so der Mann. Trotzdem ist er sehr erleichtert: «Die Ungewissheit ist weg», sagt er weiter.
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Als erstes will er nun seinen Bruder und seine Schwester umarmen. Dann gehts nach Hause. «Und morgen zur Arbeit», so der Mann mit einem Augenzwinkern.
«Freude»: Brigitte (60) wartet am Flughafen auf ihren Sohn
15.00: Brigitte (60) wartet auf ihren Sohn und dessen Frau, die im Oman waren.

Sie sind mit dem Spezialflug der Swiss gerade gelandet. «Freude, Anspannung, es ist derzeit ein Gefühlschaos. Ich kanns kaum erwarten, sie wieder in die Arme zu schliessen.»
Breit aufgestellte Crew an Board
14.39: Touchdown in Zürich: 211 Passagiere sind soeben gelandet.
Die Crew bestand aus zwei Captains, zwei Co-Piloten und zehn Flight Attendants, wie die Swiss schreibt.

Zusätzlich reiste ein Mechaniker mit. Im Frachtraum habe das Team vorsorglich einen Container mit wichtigen Ersatzteilen geladen, darunter auch Räder, um bei möglichen technischen Arbeiten in Muskat möglichst unabhängig handeln zu können.
«Die Crew war damit auf vieles vorbereitet, was eine solche Mission mit sich bringen kann. Bereits gestern Mittwochabend war die Besatzung mit dem Flugzeug in den Oman geflogen, um den Flug vorzubereiten», schreibt die Swiss weiter.
Swiss-Sonderflug in Zürich gelandet
14.37: Rund 211 Passagiere aus dem Oman, darunter 206 Erwachsene und fünf Babys, sind wieder zurück in der Schweiz.
Der Swiss-Sonderflug, ein Airbus A340, setzte wie geplant um 14.37 auf Schweizer Boden auf.
Swiss fliegt bis am Dienstag nicht nach Dubai
12.30: Die Airline Swiss setzt ihre Flüge nach Dubai wegen des Iran-Kriegs weiter aus.
Neu gibt es bis Dienstag, 10. März keine Flüge nach Dubai, so die Swiss in einer Medienmitteilung.

Ebenfalls länger ausgesetzt werden Flüge nach Tel Aviv in Israel. Sämtliche Flüge bis 22. März werden gestrichen.
Halbzeit für Swiss-Sonderflug
10.40: Der Sonderflug der Airline Swiss hat etwa die Hälfte der Strecke nach Zürich zurückgelegt. Der Airbus A340 ist heute Morgen mit etwas Verspätung in Maskat gestartet.

Derzeit befindet sich das Flugzeug über Ägypten. In rund vier Stunden soll es auf Schweizer Boden aufsetzen.
Qatar Airways kündigt Hilfsflüge für gestrandete Passagiere an
09.28: Die katarische Fluggesellschaft Qatar Airways hat angekündigt, eine begrenzte Zahl von Hilfsflügen für wegen des Iran-Kriegs gestrandete Passagiere anzubieten.
Geplant seien unter anderem Verbindungen aus der saudischen Hauptstadt Riad nach Frankfurt am Main oder aus der omanischen Hauptstadt Maskat nach Berlin, wie aus der Mitteilung auf X hervorging.
Update: Qatar Airways flight operations remain temporarily suspended due to the closure of Qatari airspace. Qatar Airways will resume operations once the Qatar Civil Aviation Authority announces the safe reopening of Qatari airspace by the relevant authorities. A further update…
— Qatar Airways (@qatarairways) March 5, 2026
Passagiere seien weiter aufgerufen, nicht zum Flughafen zu kommen, sofern sie keine offizielle Benachrichtigung von Qatar Airways zu ihrem Flug erhalten hätten. Der reguläre Flugplan ist derzeit ausgesetzt, weil der Luftraum über Katar wegen des Iran-Kriegs geschlossen ist. Die Airline kündigte weitere Informationen für Freitag an.
Erster deutscher Evakuierungsflug in Frankfurt gelandet
07.58: Am Frankfurter Flughafen ist am Morgen der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten gelandet. Dies bestätigten dpa-Reporter vor Ort. Die Lufthansa-Maschine war in der Nacht in Omans Hauptstadt Maskat gestartet.
An Bord des Lufthansa-Airbus vom Typ A340-300 mit der Flugnummer LH345 befinden sich Menschen, die von der Bundesregierung ausgewählt worden sind. Sie waren wie zehntausende andere infolge des US-Angriffs auf den Iran in der Golf-Region gestrandet und mussten nun über den Landweg nach Maskat gebracht werden.

Nach den Worten von Bundesaussenminister Johann Wadephul sollten besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Evakuierungsflüge sind geplant. Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze.

Es handelt sich nicht um die erste Maschine, die seit Kriegsbeginn Deutschland erreicht: Bereits seit Dienstag hatten insbesondere Fluggesellschaften aus den Vereinigten Arabischen Emiraten einzelne Flüge angeboten.
Swiss-Sonderflug ist von Maskat nach Zürich gestartet
07.03: Der Sonderflug der Airline Swiss ist mit etwas Verspätung von Maskat gestartet und nun auf dem Weg nach Zürich. In der ausgebuchten Maschine befinden sich Schweizer Reisende, die aus dem Krisengebiet zurückkehren.
Die Maschine mit der Flugnummer LX7043 wird um ca.14.30 Uhr (MEZ) in Zürich erwartet. Mit diesem Flug wolle die Swiss einen Beitrag leisten, um den Betroffenen in der schwierigen Situation zu helfen, teilte die Fluggesellschaft bereits am Vortag mit.
Der vorerst einzige Swiss-Flug bietet 211 Rückkehrenden Platz, wie Swiss mitteilte. 206 Erwachsene und fünf Babys sind an Board.
Tausende Schweizerinnen und Schweizer sitzen nach der amerikanisch-israelischen Offensive gegen den Iran in verschiedenen Golfstaaten fest. In der Travel-Admin-App des EDA haben sich rund 5200 Personen registriert.










