Drei Männer im Iran wegen Spionage-Vorwurf gehängt

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Drei Männer wurden im Iran wegen angeblicher Spionage für Israel hingerichtet.

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Menschenrechtler kritisieren seit Jahren die rigorose Anwendung der Todesstrafe im Iran. (Archivbild) - keystone

Im Iran sind am Morgen drei Männer hingerichtet worden. Sie seien im Urmia-Gefängnis im Westen des Irans wegen des Vorwurfs der Spionage für Israel gehängt worden, schrieb die den iranischen Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim.

Die «Agenten des zionistischen Regimes» hätten Attentate im Iran verüben wollen und die Ermordung prominenter Persönlichkeiten geplant, hiess es. Die Vorwürfe lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Verstärkte Festnahmen und Todesurteile

Iranische Medien hatten über Dutzende Festnahmen und auch Verstreckungen von Todesurteilen in Zusammenhang mit Spionageanschuldigungen seit Beginn des Krieges mit Israel am 13. Juni berichtet. Im Land wächst die Sorge, die Führung in Teheran könne den Vorwurf für das Vorgehen gegen Kritiker und Oppositionelle missbrauchen.

Israel hat die Führung in Teheran mit seinen Angriffen empfindlich getroffen und eine Reihe von Schlüsselfiguren des Militärapparats der Islamischen Republik getötet. Beobachter gehen davon aus, dass die Führung versuchen könnte, mit innenpolitischer Härte dem Eindruck der Schwäche entgegenzuwirken.

Seit Jahren kritisieren Menschenrechtler die Anwendung der Todesstrafe im Iran. Sie werfen der Justiz Intransparenz und unfaire Prozesse vor.

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