Dramatische Rettung im Bayerischen Wald
Eine 55-Jährige und ein 57-Jähriger haben sich in einem Wald in Bayern verirrt. Der Mann fiel in einen Bach und war beim Eintreffen der Rettungshelfer kaum noch ansprechbar.
Ohne Mützen und Handschuhe unterwegs
«Der
Mann lag noch im Wasser. Die beiden wären wohl erfroren», sagte der Sprecher
der Bergwacht. «Sie waren kaum noch ansprechbar.» Das Paar habe am Freigehege
des Nationalparks in Neuschönau Tiere anschauen wollen und sei vom Parkplatz
aus in die falsche Richtung gelaufen. Angesichts des Wetters - im Bayerischen
Wald liegen zurzeit bis zu eineinhalb Meter Schnee - sei das Paar sehr schlecht
ausgerüstet gewesen. «Die beiden hatten nicht einmal Mützen und Handschuhe
dabei.»

Das Wichtigste in Kürze
- Zwei Urlauber verliefen sich im Bayerischen Wald.
- Sie hatten nicht mal Mützen und Handschuhe dabei.
- Der Mann erlitt Erfrierungen, nicht zuletzt weil er in einen Bach fiel.
Sie
hätten die Nacht wohl nicht überlebt: Zwei Urlauber haben sich am
Donnerstag im tief verschneiten Bayerischen Wald verirrt und sind von der
Bergwacht gerettet worden. Am späten Abend hatte die 55 Jahre alte Frau die
Rettungsleitstelle angerufen, weil sie und ihr Mann nicht mehr zum Auto
zurückfanden, wie ein Sprecher der Bergwacht Grafenau am Freitag sagte.
Das aus Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) stammende Paar befand sich demnach in einer verzweifelten Lage. Der 57 Jahre alte Mann war in einen Bach gefallen, aus dem er sich nicht befreien konnte. Mittels Handyortung und Hubschrauber suchten die Retter das Paar. Nach Angaben der Polizei erlitt der Mann Erfrierungen, die Frau war stark unterkühlt.












