Dom. Republik: Beamte tilgen 17'000 Verbrecher aus Register

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Spanien,

Ein Strafregister-Skandal erschüttert die Dominikanische Republik: Beamte kassieren Geld für das Löschen von Vorstrafen.

Akten
Alte Akten in einem Staatsarchiv. Den Ermittlern zufolge wurden Vorstrafen und Verurteilungen in den Datenbanken gezielt manipuliert. (Symbolbild) - keystone

In der Dominikanischen Republik sind mehrere Beamte wegen Manipulation von Strafregistern zu hohen Haftstrafen verurteilt worden. Sie sollen Gelder kassiert und dafür Einträge über rund 17'000 Kriminelle getilgt haben, darunter über Mörder, Vergewaltiger und Entführer.

Insgesamt neun Beschuldigte, darunter ein ehemaliger Staatsanwalt sowie Ex-Polizisten und Mitarbeiter des Sicherheitsministeriums, erhielten Strafen von bis zu zehn Jahren, wie Medien des Karibikstaates berichteten. Drei weitere Angeklagte wurden aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Der Fall kommt ans Licht

Der Fall war 2022 aufgedeckt worden. Den Ermittlern zufolge wurden Vorstrafen und Verurteilungen in den Datenbanken gezielt manipuliert. Damit tauchten sie bei Abfragen nicht mehr auf.

Für viele Behördengänge und Bewerbungen ist ein Führungszeugnis erforderlich. Das Gericht ordnete zudem die Auflösung eines Technologie-Unternehmens an, das nach Angaben der Ermittler in das Netzwerk eingebunden war.

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