Diebe stehlen 6000 OP-Masken aus Krankenhaus in Japan

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    Japan,

    Diebe haben aus einem Krankenhaus in Japan rund 6000 OP-Masken gestohlen.

    Atemschutzmasken sind begehrt
    Atemschutzmasken sind begehrt - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Schutzmasken sind wegen der Coronoavirus-Epidemie knapp und teuer geworden.

    Vier Kisten mit den Schutzmasken, die wegen der Coronoavirus-Epidemie auch in Japan knapp und teuer geworden sind, verschwanden aus einem verschlossenen Lagerraum im Rot-Kreuz-Krankenhaus der Hafenstadt Kobe, wie ein Krankenhausvertreter am Dienstag mitteilte. Der Diebstahl sei zwar «bedauerlich», die Klinik habe aber immer noch genug Masken für ihre tägliche Arbeit.

    Die japanische Polizei nahm Ermittlungen auf. Sie geht davon aus, dass die Diebe die Masken weiterverkaufen wollen.

    Schutzmasken, die im hygienebewussten Japan ohnehin seit Jahrzehnten zum Strassenbild gehören, sind angesichts der Coronavirus-Epidemie mittlerweile in vielen Geschäften ausverkauft. In Onlineshops sind die Preise explodiert. Im Kleinanzeigen-Portal Mercari wurde eine Schachtel mit 65 Masken für 50.000 Yen (knapp 420 Euro) angeboten. Das Portal forderte seine Nutzer daher auf, Masken nur in einem «sozialverträglichen Rahmen» zu handeln.

    In Hongkong hatten bewaffnete Diebe angesichts panischer Hamsterkäufe am Montag hunderte Klopapierrollen gestohlen. Ein Lieferwagenfahrer wurde in der chinesischen Sonderverwaltungszone von drei Männern überfallen, die ihn mit Messern bedrohten und Toilettenpapier im Wert von mehr als 1000 Hongkong-Dollar (rund 120 Euro) stahlen.

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