Chinas Immobilienriese Evergrande warnt vor Zahlungsausfall

DPA
DPA

China,

Seit Monaten spitzt sich die Krise bei Evergrande zu. Der Chef des Immobilienkonzerns wurde jetzt von den Behörden vorgeladen.

Evergrande
Evergrande gilt als das weltweit am höchsten verschuldete Immobilienunternehmen. Foto: Ng Han Guan/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Der hoch verschuldete chinesische Immobilienriese Evergrande hat vor möglichen Zahlungsschwierigkeiten gewarnt.

Nach einer Überprüfung der Finanzmittel könne keine Garantie gegeben werden, dass die Gruppe über ausreichende Mittel verfügt, um seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, teilte das Unternehmen mit.

Die Regierung der chinesischen Provinz Guangdong, wo Evergrande seinen Hauptsitz hat, teilte ebenfalls mit, eine Arbeitsgruppe in den Konzern entsendet zu haben, um «Risiken zu mindern und die Interessen aller beteiligten Parteien zu schützen». Xu Jiayin, der Chef von Evergrande, sei von den Behörden zum Gespräch gebeten worden.

Chinas Börsenaufsicht versuchte, Ängste über eine sich ausbreitende Krise zu zerstreuen. Die Auswirkungen der Vorgänge bei Evergrande seien kontrollierbar, hiess es in einer Mitteilung der Behörde.

Evergrande steckt bereits seit Monaten in einer tiefen Krise und gilt als das weltweit am höchsten verschuldete Immobilienunternehmen. Es muss dringend Geld auftreiben, um Banken, Zulieferer und Anleihengläubiger fristgerecht bezahlen zu können. Der Konzern ist so gross, dass einige Experten eine «Ansteckungsgefahr» für Chinas Wirtschaft und darüber hinaus befürchten. In den kommenden Wochen und Monaten werden weitere Zinszahlungen für Anleihen fällig.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Markus Somm Roger Schawinski
Schawinski entsetzt
Malo
48 Interaktionen
Super-G

MEHR IN NEWS

Frontalkollision Schönenwerd
Schönenwerd SO
Wallis Kapo
Martigny VS
Zermatt
In Zermatt VS
Gutschein
1 Interaktionen
Achtung!

MEHR AUS CHINA

TikTok Wang Wenbin
Peking
12 Interaktionen
Peking
China Generäle Ermittlungen
2 Interaktionen
Gegen Generäle
Keir Starmer China Peking
3 Interaktionen
Historischer Besuch