Etwa ein Zehntel der gesamten Fläche der Provinz Corrientes im Nordosten Argentiniens ist bereits verbrannt. Helfer kämpfen gegen die Feuer. Der Gouverneur ruft nach mehr Unterstützung.
Ein Feuer wütet in einem Wald in der Nähe von Ituzaingo, in der Provinz Corrientes. Foto: Rodrigo Abd/AP/dpa
Ein Feuer wütet in einem Wald in der Nähe von Ituzaingo, in der Provinz Corrientes. Foto: Rodrigo Abd/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Angesichts der verheerenden Brände im Nordosten von Argentinien hat der Gouverneur der Provinz Corrientes die US-Regierung um Hilfe gebeten.

«Da Corrientes mehr Ressourcen benötigt, um die Brandkatastrophe zu meistern, habe ich die Vereinigten Staaten über ihren Botschafter in Argentinien um Unterstützung gebeten», schrieb Gustavo Valdés in der Nacht auf Sonntag auf Twitter. Das Nachbarland Brasilien hatte am Wochenende bereits Feuerwehrleute und Löschfahrzeuge nach Corrientes geschickt.

Nach Angaben der argentinischen Regierung wurden bislang 7852 Quadratkilometer Wald, Weideflächen und Sumpfgebiete verbrannt - das entspricht fast einem Zehntel der gesamten Fläche der Provinz Corrientes. Die Brände breiten sich rasch aus: Zuletzt verbrannten pro Tag etwa 300 Quadratkilometer in der Region. Zahlreiche Feuerwehrleute, Soldaten und Polizisten kämpfen gegen die Flammen. Mehrere Löschflugzeuge sind im Einsatz.

Von dem Feuer ist auch der Nationalpark Esteros del Iberá betroffen. Auf Videos war zu sehen, wie Kaimane und Pumas vor den Flammen flohen. Die argentinische Regierung schätzt den wirtschaftlichen Schaden der Brände auf 20 Milliarden Peso (165,4 Millionen Euro).

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