Bei Oman auf Grund gelaufen: Öl aus Tanker erreicht Festland

Keystone-SDA
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Oman,

Das Öl des vor der Küste des Oman auf Grund gelaufenen Tankers hat das Festland erreicht. Der ausgelaufene Rohstoff treibt weiter nordöstlich an der omanischen Insel al-Kiblija vorbei und ist teilweise bereits am Festland angekommen, wie die Weltschifffahrtsorganisation IMO mitteilt. Der Öltanker «Caroline Bezengi» wird Russlands sogenannter Schattenflotte zugerechnet und steht unter EU-Sanktionen.

öltanker
Das Öl des vor der Küste des Oman auf Grund gelaufenen Tankers hat das Festland erreicht. (Symbolbild) - keystone

Nach IMO-Angaben war der Tanker mit insgesamt 130.000 Tonnen Öl beladen, das bereits «für einige Zeit» aus diesem auslaufe. Der Zugriff auf das Schiff sei durch den Monsun in der Region eingeschränkt und sorge für Verzögerungen bei der Bergung, teilt die IMO weiter mit. Ein Notfallplan für den Fall einer Ölpest sei eingerichtet.

Greenpeace warnt weiter davor, dass es zu einer Umweltkatastrophe von gewaltigem Ausmass kommen könnte. Die durch das Öl verschmutzte Fläche sei mittlerweile auf 1.000 Quadratkilometer angewachsen, teilte die Umweltorganisation unter Beruf auf Satellitenaufnahmen von Dienstag mit. Am vergangenen Donnerstag war noch von 600 Quadratkilometern die Rede gewesen. Die Situation sei «ein weiteres alarmierendes Beispiel für die erheblichen Umweltrisiken, die von der sogenannten russischen Schattenflotte ausgehen», sagte die Greenpeace-Expertin Nina Noelle auf Anfrage.

Die «Caroline Bezengi» liegt in einer ökologisch sensiblen Region vor der omanischen Küste. Gefährdet sind Greenpeace zufolge unter anderem Korallenriffe, Meeresschildkröten, Zugvögel und Meeressäuger. In den Gewässern um die geschützten Inseln in dem Gebiet, wo Seevögel brüten und Schildkröten ihre Eier ablegen, lebt auch der seltene Arabische Buckelwal.

Laut einer Auswertung des Geodaten-Unternehmens Synmax hatte der Tanker mit grosser Wahrscheinlichkeit im russischen Hafen Noworossijsk Öl geladen, dann Anfang Juni aber wohl einen Zwischenfall auf See erlitten und keine Standortdaten mehr mitgeteilt. Berichten zufolge steuerte der Tanker einen Hafen in Indien an.

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Kommentare

User #7525 (nicht angemeldet)

Ist die sogenannte Schattenflotte nur eine Umschreibung der Situation dass diese Schiffe aufgrund der Sanktionen nicht Versichern können und die Sanktionen sind nicht global anerkannt und somit nur seitens eines sog Machtblock als Instrument geformt worden, den sogenannten Guten™

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