Bericht vor Weltnaturkonferenz zeigt: «Es geht zu langsam»
Auf der Weltnaturkonferenz wollen rund 200 Staaten ab diesem Montag darüber beraten, wie es beim vereinbarten Schutz der Meere und der Natur vorangeht. Die 17. UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt soll zwei Wochen lang in der armenischen Hauptstadt Eriwan tagen.

Vor vier Jahren hat sich die Staatengemeinschaft im Weltnaturvertrag auf 23 Ziele verpflichtet, die bis 2030 erreicht werden sollen. Ein wesentlicher Punkt ist, mindestens 30 Prozent der weltweiten Land- und Meeresflächen unter Schutz zu stellen.
Zur Halbzeit geht es nun um eine Zwischenbilanz. Aus dem Zwischenbericht der UN-Konferenz geht hervor: Die Umsetzung muss Fahrt aufnehmen, wenn die Ziele bis 2030 noch erreicht werden sollen.
UN-Generalsekretär António Guterres lobte Fortschritte im Vorfeld vor der Weltnaturkonferenz (COP17). «Aber der Bericht zeigt eine Lücke zwischen Ambitionen und Massnahmen», sagte er. Der «Krieg gegen die Natur» sei noch nicht beendet. Auch Naturschützer beklagen, es gehe zu langsam










