Axt-Angriff in russischer Schule

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    Russland,

    Beim dritten Angriff in einer russischen Schule innerhalb einer Woche hat ein Neuntklässler sechs Menschen verletzt.

    Zum dritten Mal innerhalb einer Woche ist es an einer russischen Schule zu einer Axt-Attacke gekommen.
    Zum dritten Mal innerhalb einer Woche ist es an einer russischen Schule zu einer Axt-Attacke gekommen. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zum dritten Mal innerhalb einer Woche ist es an einer russischen Schule zu einer Axt-Attacke gekommen.
    • Ausserdem zündete der 19-Jährige einen Molotow-Cocktail.
    • Dabei wurden fünf Schüler und eine Lehrerin verletzt.

    Ein Neuntklässler hat am Freitag in Ulan-Ude in der sibirischen Region Burjatien einen Schüler einer siebten Klasse mit einer Axt angrgriffen, wie das Staatliche Ermittlungskomitee in Moskau mitteilte. Ausserdem zündete er im Klassenzimmer einen Molotow-Cocktail.

    Der Schüler zündete auch einen Molotow-Cocktail.
    Der Schüler zündete auch einen Molotow-Cocktail. - dpa

    Verletzt wurden fünf Schüler und eine Lehrerin. Auch der mutmassliche Täter sei nach einem Selbstmordversuch ins Krankenhaus gebracht worden. Erst am Montag hatten zwei Schüler höherer Klassen in der Stadt Perm am Ural Grundschüler mit Messern angegriffen - es gab 15 Verletzte. Am Mittwoch stach ein 16-Jähriger in einer Dorfschule im sibirischen Gebiet Tscheljabinsk auf einen Mitschüler ein.

    Der Präsidentenvertreter für Sibirien, Sergej Menjailo, schloss einen Zusammenhang der Vorfälle nicht aus. «Ich bin sicher, dass die Ermittlungen ergeben werden, dass es einen Organisator gibt», sagte er laut Agentur Interfax. Die Behörden richteten den Blick auf Gruppen in sozialen Netzwerken, die sich mit Amokläufen an Schulen beschäftigen. Solche Gruppen würden gesperrt, kündigte das russische Telekommunikationsministerium an.

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