Atomteststopp-Organisation warnt vor Ausstieg Russlands

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Russland,

    Putin hat kürzlich davon gesprochen, die Ratifizierung des globalen Vertrag über den Stopp von Nukleartests rückgängig zu machen. Eine Organisation warnt.

    putin
    Putin in Porträt. Foto: Alexander Kazakov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa - Keystone

    Der Chef der Atomteststopp-Organisation (CTBTO), Robert Floyd, hat vor dem Ausstieg Russlands aus dem globalen Vertrag über den Stopp von Nukleartests (CTBT) gewarnt. «Es wäre besorgniserregend und äusserst bedauerlich, wenn ein Unterzeichnerstaat seine Ratifizierung des CTBT überdenken würde», sagte Floyd am Freitag.

    Am Vortag hatte Russlands Präsident Wladimir Putin davon gesprochen, dass sein Land theoretisch die Ratifizierung des Vertrages rückgängig machen könnte.

    Vertrag über Stopp von Nukleartests: CTBTO warnte vor Ausstieg

    Der Atomteststopp-Vertrag wurde 1996 verabschiedet, um die Weiterentwicklung von Nuklearwaffen einzudämmen. Das globale Testverbot ist zwar noch nicht in Kraft getreten, doch seit den 1990er Jahren haben sich alle Staaten bis auf Nordkorea darangehalten. «Der CTBT hat eine starke Norm gegen Atomtests geschaffen und leistet für die Menschheit einen unschätzbaren Beitrag für internationalen Frieden und Sicherheit», sagte Floyd.

    Die CTBTO in Wien betreibt ein globales Netzwerk an Messtationen, die Atomtests anhand von Druckwellen sowie chemischen und nuklearen Spuren entdecken können. Laut Loyd befinden sich 32 der Stationen in Russland.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    2 Interaktionen
    Trump freut sich

    MEHR IN NEWS

    Man muss die Eltern kritisieren, nicht die Kinder!
    70 Interaktionen
    Schweigepfad-Lärm
    9 Interaktionen
    Preisexplosion
    Flydubai
    6 Interaktionen
    Flydubai-Drama

    MEHR AUS RUSSLAND

    6 Interaktionen
    Moskau
    2 Interaktionen
    Moskau
    40 Interaktionen
    Moskau
    Roger Köppel Wladimir Putin
    1'128 Interaktionen
    «Grüezi»