42'000 Flüchtlinge konnten in Afrika zurück in die Heimat
In Afrika sind 2025 über 42'000 ehemals vertriebene Flüchtlinge freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt, was Hoffnung für weitere Rückkehrende gibt.

In Zentral- und Westafrika sind in diesem Jahr mehr als 42'000 durch Krisen und Konflikte einst vertriebenen Flüchtlinge freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt. Dies sei ein Hoffnungsschimmer für viele weitere Vertriebene, die noch darauf warteten, nach Hause zu gehen.
Das berichtet der Leiter des Büros des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in der Region, Abdouraouf Gnon-Konde. Die meisten Menschen seien nach Nigeria und in die Zentralafrikanische Republik zurückgekehrt.
UNHCR plant Rückkehr von 10'000 Menschen
Bis Ende des Jahres sollen mithilfe des UNHCR weitere 10'000 Menschen in die Zentralafrikanische Republik zurückkehren. Seit 2021 habe das UNHCR mehr als 272'000 Menschen beim Aufbau eines neuen Lebens in ihrer alten Heimat unterstützt.
Im vergangenen Jahr seien es allerdings mehr Rückkehrer gewesen als dieses Jahr, 90'000, räumt Gnon-Konde ein. Das liege unter anderem daran, dass in mehreren Ländern Wahlen anstanden und Menschen die Ergebnisse erst abwarten wollten.
Das UNHCR betont, dass die Rückkehr stets freiwillig und unter würdigen Umständen stattfinden müsse und die Menschen eine Perspektive brauchten, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Dafür sei aber über die nächsten Jahre dringend mehr Geld nötig.










