Bei einem Luftangriff auf die umkämpfte jemenitische Stadt Marib sind nach Angaben der Staatsmedien 14 Zivilisten getötet worden.
Explosion in der Provinz Marib Anfang März
Explosion in der Provinz Marib Anfang März - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Zum Zeitpunkt des Angriffs hatte sich demnach eine lange Schlange vor der Tankstelle gebildet.

Bei einem Luftangriff auf die umkämpfte jemenitische Stadt Marib sind nach Angaben der Staatsmedien 14 Zivilisten getötet worden. Die Huthi-Rebellen hätten eine Tankstelle attackiert und ein «riesiges Feuer» verursacht, meldete die Nachrichtenagentur Saba. Fünf Menschen seien verletzt worden. Die Huthis gaben zunächst keine Stellungnahme ab.

Nach Angaben von Anwohnern liegt die Tankstelle in der Nähe eines beliebten Marktes. In der Nähe befinde sich ausserdem eine Stützpunkt der Regierungstruppen. Marib und die umliegenden Ölfelder sind die letzte Hochburg der regierungstreuen Truppen im Norden Jemens. Die Huthi-Rebellen versuchen seit Monaten, diese Bastion einzunehmen.

Im Jemen herrscht seit sechs Jahren Krieg zwischen den von Saudi-Arabien und anderen arabischen Staaten unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi und den Huthi-Rebellen. Zehntausende Menschen wurden getötet, Millionen Einwohner mussten flüchten. Die Vereinten Nationen stufen die Lage im Jemen als schwerste humanitäre Krise der Welt ein.

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