Zoff mit Trump: Harvard könnte Steuerbefreiung verlieren

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    Die Harvard-Universität könnte ihre Steuerbefreiung verlieren. Hintergrund ist ein Streit mit US-Präsident Donald Trump.

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    Die Harvard-Universität stellt sich gegen Donald Trump. - keystone

    Die amerikanische Elite-Universität Harvard könnte wegen ihres Widerstands gegen US-Präsident Donald Trump ihre Steuerbefreiung verlieren. Trumps Regierung habe die zuständige Behörde IRS gebeten, den für Hochschulen in den USA üblichen steuerlichen Sonderstatus der Universität mit Sitz in Cambridge im Bundesstaat Massachusetts zu widerrufen, schrieb die «Washington Post» unter Berufung auf drei nicht namentlich genannte Quellen. CNN berichtete ebenfalls unter Berufung auf anonyme Quellen über entsprechende Pläne bei der Steuerbehörde. Eine endgültige Entscheidung wird demnach bald erwartet.

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    Die Harvard-Universität stellt sich gegen Donald Trump und verliert Fördergelder. - keystone

    Trump wirft der Uni seit langem eine linke Ideologie vor. Harvard weigert sich, einen von Trump geforderten Kurswechsel umzusetzen, der etwa die Zulassung von Studierenden, Einhaltung von Verhaltensregeln und Einstellung von Hochschulpersonal betrifft. Die US-Regierung legte daraufhin Fördergeld in Milliardenhöhe auf Eis. Zuletzt drohte Trump, Harvard könnte seine Steuervergünstigungen verlieren und wie eine politische Einrichtung besteuert werden.

    Gemeinnützige Organisationen wie religiöse Einrichtungen, Gesundheitsorganisationen, Tierschutzgruppen und auch Bildungsstätten geniessen in den USA Steuerfreiheit. Harvard und andere private Universitäten sind als Wohltätigkeitsorganisationen anerkannt, da ihre Aktivitäten primär der Bildung und Forschung dienen. Sie schütten ausserdem keine Gewinne an Einzelpersonen oder Anteilseigner aus und müssen regelmässig bei der Steuerbehörde Rechenschaft ablegen, um ihre Steuerbefreiung zu behalten.

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    Kommentare

    User #5129 (nicht angemeldet)

    Wenn der Trump das macht ersäuft er in einer Prozessflut. Die renommiertesten Juristen der USA kommen aus Harvard.

    User #4549 (nicht angemeldet)

    Ist mir sowas von egal, die jaben ja dieses Monster gewählt, nun haben sie ihn und das mit allen Nachteilen, hahahaha..........

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