In den USA herrscht ein Mangel an Babynahrung. Nun werden im Rahmen der «Operation Fly Formula» 1,5 Millionen Flaschen Babymilchpulver von Nestlé gekauft.
Nestlé Babymilchpulver
Das Babymilchpulver in den USA wird knapp. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Die US-Regierung hat sich 22 Tonnen Babymilchpulver von Nestlé besorgt.
  • Im Land herrscht eine Knappheit an Säuglingsnahrung.
  • Die 1,5 Millionen Flaschen werden von Zürich nach Plainfield in den USA gebracht.

Wegen der anhaltenden Knappheit an Säuglingsnahrung holt sich die US-Regierung via Flugzeug Babymilchpulver von Nestlé ins Land.

Im Rahmen der «Operation Fly Formula» werden 1,5 Millionen Flaschen Babymilchpulver von Zürich nach Plainfield transportiert.

Es handelt sich dabei um die erste Lieferung, wie ein Sprecher der US-Botschaft in der Schweiz auf Anfrage sagte. Nestlé liefert drei Arten von Säuglingsnahrung in die USA: Alfamino Infant, Alfamino Junior und Gerber Good Start Extensive HA.

Diese Produkte sind für Babys entwickelt worden, die keine Kuhmilch vertragen. «Diese Produkte wurden vorrangig behandelt, da sie einem wichtigen medizinischen Zweck dienen. Sie sind in den Vereinigten Staaten nur begrenzt verfügbar», so der Sprecher.

Die Gesamtsendung, die 1,5 Millionen 8-Unzen-Flaschen (knapp 240 Milliliter) entspricht, hat gemäss dem Sprecher ein Gewicht von etwa 22 Tonnen. Die Fracht werde mit einem vom US-Verteidigungsministerium gecharterten Flugzeug transportiert.

Mehr zum Thema:

Regierung Nestlé