USA setzen Millionen Kopfgeld auf Chef von mexikanischem Kartell aus

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    Die USA haben auf den Anführer eines mexikanischen Drogenkartells ein Kopfgeld von rund zehn Millionen Franken ausgesetzt

    Die Container mit den Drogen befanden sich gut versteckt am Boden des Schiffs. (Symbolbild)
    Die Container mit den Drogen befanden sich gut versteckt am Boden des Schiffs. (Symbolbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nemesio Oseguera Cervantes alias «El Mencho» steigt auf der US-Fahndungsliste auf.
    • Die USA haben rund zehn Millionen Franken Kopfgeld auf den Kartell-Boss ausgesetzt.

    Rund zehn Millionen Franken Belohnung versprechen die USA für Hinweise, die zur Ergreifung eines mexikanischen Drogenkartell-Chefs führen können. US-Justizminister Jeff Sessions bezeichnete das Kartell Jalisco Nueva Generación des 52-jährigen Nemesio Oseguera Cervantes alias «El Mencho» am Dienstag als eine der «fünf gefährlichsten transnationalen kriminellen Organisationen der Welt».

    El Mencho
    Das von der US-Antidrogenbehörde DEA veröffentlichte Fahndungsfoto zeigt Nemesio Oseguera Cervantes aka «El Mencho». - DEA

    Das Kartell schmuggle Monat für Monat mindestens fünf Tonnen Kokain und fünf Tonnen Methamphetamin in die USA. Es «vergiftet und tötet Amerikaner im ganzen Land, stiehlt unseren Wohlstand und unsere Sicherheit», sagte Sessions.

    Neben dem Kopfgeld richteten die US-Behörden eine Telefonhotline sowie eine E-Mail-Adresse und einen Twitter-Account für Hinweise auf den Aufenthaltsort von «El Mencho» ein.

    Beschuldigt wurden zudem 44 weitere Kartell-Mitglieder , darunter der Sohn des Anführers, Rubén Oseguera González, genannt «Menchito». Der 28-jährige Inhaber eines US-Passes ist seit 2015 in Mexiko in Haft, ebenso wie «El Menchos» Frau Rosalinda González Valencia, die im Mai festgenommene Finanzchefin des Kartells.

    Das von Nemesio Oseguera Cervantes geführte Kartell Jalisco Nueva Generación ist eines der mächtigsten in Mexiko. Seit seiner Gründung im Jahr 2011 soll es 50 Milliarden Franken angehäuft haben.

    Es ist in drei Viertel der mexikanischen Bundesstaaten verwurzelt und unterhält Beziehungen zu Verbrecherorganisationen in Europa, Asien, den USA und in anderen lateinamerikanischen Ländern.

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