Zwei Jahre lang brannte der Burning Man in der Wüste Nevadas nicht. Das ändert sich nun. 80'000 Besucher werden am Festival erwartet.
ARCHIV - 31.08.2013, USA, Nevara, Gerlach: Der «Burning Man» brennt am Ende des Festivals in der Wüste Nevadas, der Black Rock Desert. Foto: Andy Barron/The Reno Gazette-Journal/dpa
ARCHIV - 31.08.2013, USA, Nevara, Gerlach: Der «Burning Man» brennt am Ende des Festivals in der Wüste Nevadas, der Black Rock Desert. Foto: Andy Barron/The Reno Gazette-Journal/dpa - sda - Keystone/The Reno Gazette-Journal/Andy Barron
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Das Wichtigste in Kürze

  • Das Burning-Man-Festival in Nevada startet am Sonntag.
  • Während einer Woche feiern rund 80'000 Fans in der temporären Stadt Black Rock City.

Wegen der Corona-Pandemie war das legendäre Burning-Man-Festival in den USA in den letzten beiden Jahren ausgefallen, doch nun findet die Wüsten-Veranstaltung mit Zehntausenden Besuchern wieder statt.

Ab Sonntag bis zum Labor-Day-Feiertag am 5. September werden auf einem ausgetrockneten Salzsee im Black Rock Desert (US-Bundesstaat Nevada) rund 80'000 «Burner» erwartet.

Das einwöchige Szene-Happening mit Musik und Kunstaktionen lockt traditionell Künstler, Techno-Fans, Pyrotechniker und Neugierige aus aller Welt an.

In der Wüste errichten die Teilnehmer aus Zelten und Wohnmobilen eine temporäre Stadt namens Black Rock City. Ein Kernritual am Ende des Kultevents ist das Verbrennen des «Burning Man», einer überdimensionalen Holzstatue.

Der US-Künstler Larry Harvey (1948 - 2018) zählte 1986 zu den Mitbegründern des zunächst kleinen Happenings an einem Strand in San Francisco. Nach grösserem Zulauf wurde die Veranstaltung 1990 in die Wüste von Nevada verlegt.

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