US-Unis dürfen bei Zulassung Hautfarbe nicht mehr berücksichtigen

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    USA,

    Das Oberste Gericht der USA hat die Berücksichtigung der Hautfarbe oder Abstammung bei der Zulassung an Universitäten für verfassungswidrig erklärt.

    Harvard Universität in den USA
    Ein US-Bundesgericht blockiert vorerst Trumps Einreisestopp für ausländische Harvard-Studierende. (Archivbild) - afp

    Das Wichtigste in Kürze

    • Hautfarbe oder Abstammung darf bei Zulassung an US-Unis nicht mehr berücksichtig werden.
    • Der Supreme Courts hat das für verfassungswidrig erklärt.

    Die fraglichen Zulassungsverfahren an der Elite-Universität Harvard und der Universität von North Carolina seien mit guter Absicht eingeführt worden. Sie erfüllten aber nicht die verfassungsmässigen Anforderungen. Das ging am Donnerstag aus der Begründung des Supreme Courts in Washington hervor.

    Die Förderung von ethnischen Minderheiten unter dem Begriff «affirmative action» ist seit Jahrzehnten ein Reizthema in den USA. Das Urteil in dem Fall war mit grosser Spannung erwartet worden. Es bedeutet nun, dass das Gericht mit seiner rechten Mehrheit eine jahrzehntelange Praxis gekippt hat.

    Sie sollte die Vielfalt unter den Studierenden sicherstellen. Bürgerrechtsorganisationen befürchten, dass die Zahl Schwarzer an Universitäten nach dem Ende der jahrzehntelangen Praxis nun drastisch zurückgehen könnte.

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