US-Notenbank Fed vor erstem Zinsentscheid 2026
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) entscheidet heute über ihren geldpolitischen Kurs. Viele Experten rechnen mit Stabilität der Zinsspanne.

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) tagt heute Mittwoch um 20 Uhr (MEZ). Sie entscheidet zum ersten Mal in diesem Jahr über ihren weiteren geldpolitischen Kurs.
Viele Experten rechnen nun damit, dass die US-Notenbank die Zinsen stabil hält, schreibt «news.at». Die Zinsspanne soll somit bei 3,5 bis 3,75 Prozent verbleiben.
Über das Jahr verteilt erwarten Ökonomen dann Zinssenkungen um insgesamt zwei Schritte. Das entspricht 0,5 Prozentpunkten Lockerung.
Konflikt mit Trump
Analysten und Experten richten ihren Blick nun auf Fed-Chef Jerome Powell und erwarten Aussagen zu einer Vorladung des US-Justizministeriums. Powell bezeichnete dies laut «börsennews.de» kürzlich als Einschüchterungsversuch der Regierung unter Präsident Donald Trump.
Hintergrund bildet Trumps vehemente Forderung nach weiteren Zinssenkungen. Der Fed-Zentralbankrat hatte 2025 den Leitzins in drei kleinen Schritten gesenkt.
Dies genügte dem Präsidenten jedoch nicht ausreichend, heisst es weiter. Er forderte daraufhin Powells Entlassung und griff ihn wiederholt verbal an.
Fed strebt Kompromiss bei Zinsentscheidungen an
Es bleibt bis heute unklar, ob ein Präsident den Fed-Chef überhaupt feuern darf, so «news.at». Die rechtliche Debatte hält weiter an.
Die US-Notenbank strebt mit ihren Zinsentscheidungen einen Kompromiss zwischen stabilen Preisen und möglichst vielen Vollbeschäftigten an. Dies bildet das zentrale gesetzliche Mandat der Federal Reserve.

Ein zu hoher Leitzins bremst die Wirtschaft stark aus, etwa durch erhöhte Kreditkosten für Unternehmen und Haushalte. Wachstum und Investitionen leiden darunter spürbar, wie «It-Boltwise» erläutert.
Ein niedrigerer Zins stimuliert dagegen Wachstum und den Arbeitsmarkt nachhaltig. Gleichzeitig kann er jedoch die Inflation deutlich anheizen und Preisstabilität gefährden.












