Ein Lehrer in Kalifornien hat in einer Unterrichtsklasse für öffentliche Sicherheit versehentlich einen Schuss abgegeben. Drei Schüler wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.
In den Vereinigten Staaten wurde am Mittwoch gegen Waffengewalt protestiert.
In den Vereinigten Staaten wurde am Mittwoch gegen Waffengewalt protestiert. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Lehrer hatte an einer High School in Kalifornien versehentlich einen Schuss abgegeben.
  • Der Zwischenfall passierte ausgerechnet während einer Unterrichtsstunde für öffentliche Sicherheit.
  • Drei Schüler wurden leicht verletzt. Der Vorfall wird untersucht.

Die Kugel aus seiner Waffe sei in die Decke des Klassenzimmers eingedrungen, berichteten US-Medien unter Berufung auf die Polizei. Drei Schüler seien durch herabfallenden Schutt und Kugelsplitter leicht verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich in einer High School in dem Ort Seaside bei Monterey. Der Lehrer, der auch Reservepolizist ist, sei beurlaubt worden, sagte Polizei-Chef Brian Ferrante der «New York Times». Der Vorfall werde untersucht.

Proteste gegen Waffengewalt

Schüler in den USA hatten am Mittwoch der Opfer des Schul-Massakers von Florida vor einem Monat gedacht und gegen Waffengewalt protestiert. In zahlreichen Schulen im ganzen Land stand der Unterricht in Erinnerung an die 17 Opfer 17 Minuten lang still. Mitte Februar hatte ein 19-Jähriger an einer Schule in Parkland (Florida) 14 Schüler und drei Erwachsene erschossen. Nach dem Massaker formierte sich eine lautstarke Protestbewegung, die härtere Waffengesetze fordert.

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