US-Gesandter soll vor Kongressausschuss über Gespräche mit den Taliban aussagen

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    Der US-Gesandte für die Friedensgespräche mit den radikalislamischen Taliban in Afghanistan soll vor einem Kongressausschuss über die Verhandlungen aussagen.

    US-Gesandter soll vor Kongressausschuss über Gespräche mit den Taliban aussagen
    US-Gesandter soll vor Kongressausschuss über Gespräche mit den Taliban aussagen - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ausschuss lädt Zalmay Khalilzad für kommende Woche vor.

    Der Vorsitzende des Aussenpolitischen Ausschusses im Repräsentantenhaus, Eliot Engel, lud den Gesandten Zalmay Khalilzad für Donnerstag kommender Woche verpflichtend vor. Die Abgeordneten kritisieren mangelnde Informationen durch die Regierung über die Gespräche.

    US-Präsident Donald Trump hatte vor wenigen Tagen überraschend erklärt, dass er ein Geheim-Treffen mit Talibanvertretern auf dem Präsidenten-Landsitz Camp David geplant, dieses aber wieder abgesagt habe. Die Gespräche mit den Taliban erklärte er für «tot».

    Der Ausschussvorsitzende Engel kritisierte, die US-Regierung habe Anfragen des Repräsentantenhauses zu den Friedensgesprächen über Monate hinweg abgeblockt. «Mehr als 2000 amerikanische Soldaten sind in Afghanistan gestorben, und ich bin wütend darüber, dass diese Regierung den Kongress und das amerikanische Volk über den Friedensprozess im Dunkeln lässt und darüber, wie wir diesen langen Krieg zu einem Ende bringen», erklärte er. Die Abgeordneten wollten von Khalilzad persönlich hören, wie die Gespräche «entgleist» seien.

    Der US-Gesandte Khalilzad hatte neun Gesprächsrunden mit den Taliban in Doha gehalten. Dabei erzielte er nach eigenen Angaben eine Grundsatzeinigung, wonach die USA ihre Truppen aus Afghanistan abziehen und die Taliban mit der Terrororganisation Al-Kaida brechen sollten.

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