US-Behörden veröffentlichen düsteren Klimareport

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    USA,

    13 US-Behörden haben am Freitag einen düsteren Klimareport veröffentlicht, der in weiten Teilen der Position der Regierung von Präsident Donald Trump zum Klimawandel widerspricht. Darin wird klar ausgedrückt, dass die globale Erwärmung zum weitaus grössten Teil von Menschenhand verursacht werde.

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    Greta Thunberg: Länder wie Grossbritannien und die USA hätten sich fälschlicherweise Führungsrollen beim Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Bericht von 13 US-Behörden sagt eine düstere Zukunft voraus.
    • Unter anderem wird von einem Anstieg der Meeresspiegel um mehr als zwei Meter bis zum Jahr 2010 gewarnt.
    • Es wurde erwartet, dass die Veröffentlichung des Berichtes vom Weissen Haus blockiert worden wäre, dies geschah aber nicht.

    Trotz des krassen Kontrasts zu den eigenen vertretenen Standpunkten habe das Weisse Haus nicht versucht, die per Gesetz alle vier Jahre vorgeschriebene Veröffentlichung zu blockieren. Auch bewahrheiteten sich die Befürchtungen vieler in der wissenschaftlichen Gemeinde nicht, dass die Regierung zuvor Änderungen an dem Report vornehmen könnte. Das sei nicht geschehen, zitierten US-Medien mehrere Experten.

    Möglicher Anstieg des Meeresspiegels

    In dem Bericht wird unter anderem vor einem möglichen Anstieg der Meeresspiegel um bis zu gut 2,40 Meter bis zum Jahr 2100 gewarnt.

    Auch listet der Report die Schäden auf, die als Folge der globalen Erwärmung bereits in den USA entstanden seien. «Es ist extrem wahrscheinlich, dass menschlicher Einfluss die dominante Ursache der seit Mitte des 20. Jahrhunderts beobachteten Erwärmung ist», heisst es in dem 2000 Seiten umfassenden mehrteiligen Dokument. Es gebe dafür «keine überzeugende alternative Erklärung».

    Trump glaub nicht an Klimawandel

    Erstellt wurde der Bericht von Hunderten Wissenschaftlern in der Regierung und akademischen Welt, die Nationale Akademie der Wissenschaften in den USA überprüfte ihn vor der Weiterleitung an die 13 Regierungsbehörden.

    Trump hatte vor seiner Wahl zum Präsidenten den Klimawandel wiederholt als «Erfindung» bezeichnet. Danach sind seine Äusserungen zwar vager geworden, aber Trump hat damit begonnen, unter seinem Vorgänger Barack Obama beschlossene Klimaschutzmassnahmen zurückzufahren.

    Kritik erwartet

    Weltweit angeprangert wurde der von ihm verkündete Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen. Die USA müssen sich daher auch erneut auf Kritik bei der internationalen Klimaschutzkonferenz in der kommenden Woche in Bonn einstellen - zumal vor dem Hintergrund des neuen Reports.

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