US-Astronomen finden keine Aliens

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    USA,

    Es war die bisher umfassendste Suche nach ausserirdischer Intelligenz. Wissenschaftler in den USA haben das Weltall nach Aliens abgesucht - vergeblich.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Drei Jahre haben US-Astronomen das Weltall nach ausserirdischer Intelligenz abgesucht - bisher aber vergeblich.
    Die Wissenschaftler haben 1327 Sterne im Umkreis von bis zu 160 Lichtjahren abgesucht. Foto: Matthias Balk
    Die Wissenschaftler haben 1327 Sterne im Umkreis von bis zu 160 Lichtjahren abgesucht. Foto: Matthias Balk - dpa-infocom GmbH

    Das teilten die Wissenschaftler des kalifornischen Seti-Instituts in zwei Publikationen mit.

    Das Programm «Breakthrough Listen» hatte 1327 Sterne im Umkreis von bis zu 160 Lichtjahren abgesucht. Es war damit die bisher umfassendste Suche dieser Art nach ausserirdischer Intelligenz.

    Es sei buchstäblich eine Suche nach der «Nadel im Heuhaufen» gewesen, heisst es in der Mitteilung des Programms. Mithilfe von Radioteleskopen in den USA und Australien hatten die Wissenschaftler Milliarden von Funkfrequenzen nach Signalen abgehört, die zu genau definiert sind, um einen natürlichen Ursprung zu haben. Die Frequenzen, auf die das zutraf, stammten jedoch nicht von ausserirdischen, sondern von menschlichen Technologien.

    «Das muss aber nicht bedeuten, dass es da draussen kein intelligentes Leben gibt», sagte Danny Prince, der bei dem Projekt mitwirkte. Das Programm «Breakthrough Listen», das vom russischen Milliardär Juri Milner mit 100 Millionen US-Dollar (knapp 90 Millionen Euro) finanziert wird, hat sich zum Ziel gesetzt, eine Million Sterne und 100 benachbarte Galaxien zu überwachen. «Vielleicht haben wir nur noch nicht am richtigen Ort gesucht», bemerkte Prince.

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