Urteil gegen Dr. Dre: Ex-Geschäftspartner erhält Millionen

    Keystone-SDA
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    USA,

    25 Millionen Dollar für ausstehende Lizenzgebühren – dieses Urteil fällte ein kalifornisches Gericht im Fall des beliebten Kopfhörer-Herstellers Beats.

    Die Gründer der Firma Beats Electronics müssen einem ehemaligen Geschäftspartner Lizenzgebühren in Höhe von 25 Millionen Dollar zahlen.
    Die Gründer der Firma Beats Electronics müssen einem ehemaligen Geschäftspartner Lizenzgebühren in Höhe von 25 Millionen Dollar zahlen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Gründer von Beats müssen einem Ex-Geschäftspartner 25 Millionen Dollar zahlen.
    • Die Zahlung betrifft ausstehende Lizenzgebühren.
    • Die Firma Beats Electronics ist Herstellerin der beliebten Beats-Kopfhörer.

    Die Musik-Produzenten Dr. Dre (53) und Jimmy Iovine (65) sowie die Firma Beats Electronics müssen einem ehemaligen Geschäftspartner nach einem Gerichtsurteil rund 25 Millionen US-Dollar (rund 21,8 Mio. Euro) zahlen. Die Zahlung soll ausstehende Lizenzgebühren für das Design von Modellen der populären Beats-Kopfhörer begleichen. Wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichteten, sprach eine Jury in Los Angeles dem Kläger Steven Lamar die Zahlung zu. Man sei zufrieden mit dem Urteil, da es Lamars zentrale Rolle bei der Entstehung der weltweit bekanntesten Kopfhörer anerkenne, erklärte der Anwalt Brian D. Melton.

    Die Anwälte von Lamar hatten den Angaben zufolge in der Klage aus dem Jahr 2014 ursprünglich 100 Millionen Dollar wegen Vertragsbruchs gefordert. Die beiden Musik-Produzenten hatten Lamar demnach nur Lizenzgebühren für das Design des ersten Modells der Kopfhörer zugestanden. Die Jury entschied, dass ihm die Zahlungen auch für drei spätere Modelle zustünden.

    Dr. Dre und Iovine sind die Gründer des Kopfhörer-Herstellers, der von zahlreichen Prominenten beworben wurde. Im Jahr 2014 hatten sie das Unternehmen für drei Milliarden US-Dollar an Apple verkauft.

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