Trumps Transgender-Militärverbot ist nicht rechtens

Stéphanie Hofer
Stéphanie Hofer

USA,

Im Juli hatte sich US-Präsident Donald Trump für ein verbot von Trans-Menschen im US-Militär ausgesprochen. Nun hat ein Gericht entschieden: Dieses Verbot ist nicht rechtens.

iran Krieg
Donald Trump hatte 2020 in seiner ersten Amtszeit die sogenannten Abraham-Abkommen auf den Weg gebracht. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • US-Präsident Donald Trump scheitert mal wieder vor Gericht.
  • Ein von ihm gewolltes Transgender-Verbot im US-Militär sei nicht rechtens, entschied das Gericht.

«Nach Beratungen mit meinen Generälen und Militärexperten, weise ich darauf hin, dass die Regierung der Vereinigten Staaten Transgender-Personen nicht erlauben wird, in irgendeiner Art und Weise im US-Militär zu dienen», hatte US-Präsident Donald Trump in Juli auf Twitter geschrieben.

Der Grund für sein gewolltes Verbot sei, dass die Armee nicht mit «enormen medizinischen Kosten» belastet werde. Der Rekrutierungsstop hätte am 23. März 2018 in Kraft treten sollen. Ein Gericht hat nun entschieden, dass dieses Verbot nicht rechtens ist. Die Richterin Colleen Kollar-Kotelly schreibt in ihrer Begründung: «Die Anweisung des Präsidenten basieren nicht auf ernstgemeinten Sorgen, die die militärische Effizienz oder Budget-Einschränkungen. Sie stammen vielmehr vom Wunsch, generelles Missfallen gegenüber Trans-Menschen auszudrücken.»

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