Protest

    Trump-Amtseinführung: Zwischen Jubel und Protest in Washington

    Samantha Reimer
    Samantha Reimer

    USA,

    Vor Donald Trumps erneuter Vereidigung als US-Präsident herrscht in Washington eine gespaltene Stimmung aus Vorfreude und Besorgnis.

    Donald Trump washington
    Viele Menschen werden die Amtseinführung von Trump live im TV verfolgen. - dpa

    Die Stimmung in Washington D.C. vor Donald Trumps zweiter Amtseinführung ist von starken Gegensätzen geprägt. Während seine Anhänger voller Vorfreude und Enthusiasmus sind, zeigen sich Kritiker besorgt und protestieren.

    Die Menschen warten vor dem Eingang und sind in blau-weiss-rot gekleidet. Zudem werden die roten MAGA-Mützen an jeder Strassenecke verkauft.

    So berichtet es der «ZDF» von der Kundgebung am Vortag der Vereidigung.

    Begeisterte Trump-Unterstützer in Washington

    Viele Trump-Fans sind aus dem ganzen Land angereist. Die Energie und Begeisterung sei spürbar und die Menschenmenge bräche in USA-Gesänge aus.

    So schildert der ZDF-Bericht die Atmosphäre.

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    Trump bei seiner ersten Amtseinführung in Washington. (Archivbild) - dpa

    Paige und Bre aus Kalifornien stehen etwa schon seit den frühen Morgenstunden an, um den neuen Präsidenten zu feiern.

    Hoffnungen auf Veränderung

    Bob, ein 75-jähriger Installateur aus New York, sieht in Trump einen Hoffnungsträger: «Man spürt, dass eine neue Era beginnt. Die goldene Ära beginnt, so wie Trump es gesagt hat und alle kommen zusammen dafür.»

    Viele Anhänger erwarten zudem wirtschaftliche Verbesserungen und mehr Sicherheit. Casey, eine 40-jährige Mutter aus Oregon, teilt auch diese Hoffnung:

    «Die Menschen sind bereit für einen wirtschaftlichen Wandel. Meine Kinder sollen später ein Haus haben können, erfolgreich sein», gibt der «ZDF» ihre Worte wieder.

    Proteste und Sorgen

    Im Kontrast dazu steht die Stimmung bei den Protesten gegen Trump. Dieser war von Angst und Sprachlosigkeit geprägt.

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    Mitglieder des Militärs marschieren während einer Probe für die bevorstehende Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Trump vor dem US-Kapitol. - dpa

    Tausende demonstrierten gegen Trumps Politik, mit Fokus auf Themen wie Frauenrechte, Demokratie und Klimawandel. Abby, eine 29-jährige Krankenschwester aus New York, äussert ihre Bedenken:

    «Es ist wichtig, dass wir unsere Grundrechte der Demokratie und der Presse- und Meinungsfreiheit erhalten», zitiert sie der «ZDF».

    Gespaltene Gesellschaft

    Die Lage zeigt deutlich die tiefe Spaltung der amerikanischen Gesellschaft. Es prallen zwei Welten aufeinander, die wenig miteinander zu tun haben und die Gespaltenheit des Landes widerspiegeln.

    Denkst du, Trump kann Amerika wieder «vereinen»?

    Sarah Pleydell, eine Demonstrantin aus Washington D.C., blickt trotz Sorgen nach vorne: «Gerade müssen wir uns hinsetzen und in Ruhe die nächsten Schritte planen. Aber der Mut und die Wut werden wiederkommen».

    Die Amtseinführung selbst verspricht, ein historisches Ereignis zu werden, das die bestehenden Gräben in der amerikanischen Gesellschaft weiter verdeutlichen könnte.

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    Kommentare

    User #2451 (nicht angemeldet)

    Nau, das waren einige Dutzend und nicht tausende, die Demonstrierten. Bitte bei den Ttsachen bleiben und nicht einfach was zusammenreihmen. Die Amis stehen auf Trump und kümmern sich einen Dreck um den Rest der Welt

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