Tornados in den USA: Mindestens 40 Tote nach schweren Unwettern

Fabia Söllner
Fabia Söllner

USA,

Schwere Unwetter im Süden und Mittleren Westen der USA fordern zahlreiche Opfer. Dutzende Tornados hinterlassen eine Spur der Verwüstung.

dpatopbilder - Ein Polizeibeamter steht in den Trümmern eines Diners und sucht nach Überlebenden. Foto: Rogelio Solis/AP
dpatopbilder - Ein Polizeibeamter steht in den Trümmern eines Diners und sucht nach Überlebenden. Foto: Rogelio Solis/AP - sda - Keystone/AP/Rogelio Solis

Die Zahl der Todesopfer nach den verheerenden Unwettern in den USA ist auf mindestens 40 gestiegen. Allein im Bundesstaat Missouri kamen zwölf Menschen ums Leben.

Dutzende weitere wurden verletzt. Die Unwetter begannen am Freitag und wüteten in acht Bundesstaaten.

In Missouri, Arkansas, Mississippi, Louisiana, Illinois, Tennessee, Alabama und Indiana wurden rund 80 Tornados gemeldet. Viele davon wurden bereits bestätigt.

Vergleich zur Schweiz

Die Zahl der Tornados in den USA ist beeindruckend. In der Schweiz treten laut dem «Sturmarchiv Schweiz» im Durchschnitt nur eine Handvoll bis ein Duzend Tornados pro Jahr auf. Diese meist in Form von Wasserhosen.

Der Unterschied ist also erheblich. Tornados entstehen bei grossen Temperaturunterschieden.

Tornado Jonesboro USA
Trümmer bedecken einen Parkplatz, während die Sonne nach einem Tornado in Jonesboro untergeht. Foto: Quentin Winstine - DPA

Sie treten oft zusammen mit Gewittern auf. Aus der Gewitterwolke bildet sich ein rüsselartiger Wolkenschlauch bis zum Boden.

USA: Tod und massive Zerstörung

Die Unwetter hinterliessen eine Spur der Verwüstung. Häuser wurden zerstört, Bäume entwurzelt, viele Menschen waren zeitweise ohne Strom.

Hast du schon einmal einen Tornado live gesehen?

Die Aufräumarbeiten werden Wochen, wenn nicht Monate dauern. Die betroffenen Gemeinden stehen vor grossen Herausforderungen.

Hilfsorganisationen sind bereits im Einsatz, berichtet «t-online».

Weitere Unwetter erwartet

Meteorologen warnen vor weiteren Unwettern – die Gefahr ist also noch nicht gebannt.

Bewohner in gefährdeten Gebieten sollten wachsam bleiben und Sicherheitsmassnahmen treffen.

Die Behörden rufen zur Vorsicht auf. In einigen Regionen wurden Notunterkünfte eingerichtet, berichtet die «Tagesschau».

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