Sturm fegt über Touristeninseln Kanaren hinweg

Keystone-SDA
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Spanien,

Das Sturmtief «Therese» hat auf den bei Touristen beliebten Kanarischen Inseln mit Orkanböen, Starkregen und Riesenwellen erhebliche Schäden angerichtet. Spanische Medien berichteten von Überschwemmungen niedrig gelegener Gebiete, entwurzelten Bäumen, Erdrutschen und ramponierten Uferpromenaden. Stellenweise wurde binnen weniger Tage die doppelte durchschnittliche Regenmenge eines ganzen Jahres gemessen. Opfer waren den Berichten zufolge zum Glück nicht zu beklagen.

ARCHIV - Ein Feuerwehrauto fährt nach Regen eine schlammige Straße entlang. Foto: Europa Press/EUROPA PRESS/dpa
ARCHIV - Ein Feuerwehrauto fährt nach Regen eine schlammige Straße entlang. Foto: Europa Press/EUROPA PRESS/dpa - Keystone/EUROPA PRESS

Die Behörden hatten die Bevölkerung der Inseln vor der Westküste Nordafrikas schon seit Mittwoch vor dem Sturm gewarnt und dazu aufgerufen, möglichst zu Hause zu bleiben. Kindergärten und Schulen waren geschlossen, Feste und alle grösseren Versammlungen im Freien und in Gebäuden abgesagt worden.

Trotz der Sturmfolgen freuten sich viele Menschen den Berichten zufolge aber auch über die nun gut gefüllten Stauseen. In dem Ort San Nicolás auf Gran Canaria läuteten sogar die Kirchenglocken, weil drei grössere Stauseen in der Region so voll waren, dass sie überliefen. Damit sei die landwirtschaftliche Bewässerung auf den sonst eher von Trockenheit geplagten Inseln für mehrere Jahre gesichert, schrieb die Zeitung «Canarias7».

Im Laufe des Sonntags sollte der Sturm langsam abklingen.

Kommentare

Nachtschattengewächs

Das Sturmtief wird sich einige Tage halten. Noch nichts mit aufatmen.

User #1379 (nicht angemeldet)

Bin seit Mittwoch in Puerto da la Cruz auf Teneriffa. Mittwoch wars zu landen rechtig windig aber seither scheint immer die Sonne und Nats mal kurz ein Regenschauer, so wie es sein soll im März. Gruss Sepp

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