Sturm fegt über Touristeninseln Kanaren hinweg
Das Sturmtief «Therese» hat auf den bei Touristen beliebten Kanarischen Inseln mit Orkanböen, Starkregen und Riesenwellen erhebliche Schäden angerichtet. Spanische Medien berichteten von Überschwemmungen niedrig gelegener Gebiete, entwurzelten Bäumen, Erdrutschen und ramponierten Uferpromenaden. Stellenweise wurde binnen weniger Tage die doppelte durchschnittliche Regenmenge eines ganzen Jahres gemessen. Opfer waren den Berichten zufolge zum Glück nicht zu beklagen.

Die Behörden hatten die Bevölkerung der Inseln vor der Westküste Nordafrikas schon seit Mittwoch vor dem Sturm gewarnt und dazu aufgerufen, möglichst zu Hause zu bleiben. Kindergärten und Schulen waren geschlossen, Feste und alle grösseren Versammlungen im Freien und in Gebäuden abgesagt worden.
Trotz der Sturmfolgen freuten sich viele Menschen den Berichten zufolge aber auch über die nun gut gefüllten Stauseen. In dem Ort San Nicolás auf Gran Canaria läuteten sogar die Kirchenglocken, weil drei grössere Stauseen in der Region so voll waren, dass sie überliefen. Damit sei die landwirtschaftliche Bewässerung auf den sonst eher von Trockenheit geplagten Inseln für mehrere Jahre gesichert, schrieb die Zeitung «Canarias7».
Im Laufe des Sonntags sollte der Sturm langsam abklingen.










