Steve Bannon würde alles noch einmal gleich machen

    Keystone-SDA
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    USA,

    Der einstige Chefstratege des US-Präsidenten, Steve Bannon, bereut nichts. Auf die Frage, ob er in der Zeit als Chefstratege oder nach seinem Ausscheiden aus dem Weissen Haus im Rückblick etwas anders machen würde, sagte er in einem Zeitungsinterview: «Null, nichts.»

    Steve Bannon bereut keine seiner Entscheidungen.
    Steve Bannon bereut keine seiner Entscheidungen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der einstige Chefstratege von Donald Trump bereut nichts.
    • Steve Bannon sagte gegenüber der «Weltwoche»: «Ich würde alles noch einmal gleich machen».
    • Bannon wurde von der «Weltwoche» am 6. März in die Schweiz eingeladen.

    «Ich würde alles noch einmal gleich machen», sagte Bannon der «Weltwoche» vom Donnerstag. Trump hatte Bannon im August 2017 entlassen, aber weiter zu ihm gehalten. Nach despektierlichen Aussagen Bannons über Trumps Familie in dem Buch «Fire and Fury» brach Trump im Januar auch privat mit seinem früheren Mitstreiter.

    Über Trump, der nach Erscheinen des Buches erklärt hatte, Bannon habe wohl den Verstand verloren, sagte der Ex-Präsidentenberater der «Weltwoche»: «Er macht in jeder Hinsicht einen grossartigen Job.»

    Bannon arbeitet nach eigenen Angaben an einer Revolte gegen das politische Establishment. Er spreche mit Spendern, unterstütze populistische Kandidaten und baue eine Bewegung auf. Ähnliche Tendenzen gebe es in Europa, sagte er mit Verweis etwa auf die AfD in Deutschland.

    «Über ganz Europa sehen wir die Feuer des Populismus aufflammen», sagte Bannon. «Was bedeutet, dass die Leute wieder das Heft in die Hand nehmen und die Kontrolle über ihr Leben erlangen wollen.»

    Besuch in Zürich

    Kommende Woche reist Bannon nach Europa. Er wolle sich ein persönliches Bild der populistischen Bewegungen machen. Auf Einladung der «Weltwoche» soll er am 6. März in Zürich sprechen. Die Ankündigung sorgte bei linksextremen Gruppierungen für Boykottaufrufe. Sie kündigten an, die Veranstaltung verhindern zu wollen.

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