Schwaches Osterwochenende in US-Kinos

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    USA,

    Das Kinowochenende in Nordamerika war für die Filmindustrie doppelt gruselig: Den Spitzenplatz belegt ein Horrorstreifen - und insgesamt erlebten die Kinos die schwächsten Ostern seit 2005.

    «Lloronas Fluch»: Samantha (Jaynee-Lynne Kinchen) und Chris (Roman Christou) sind in Gefahr. Foto: Warner Bros. Entertainment
    «Lloronas Fluch»: Samantha (Jaynee-Lynne Kinchen) und Chris (Roman Christou) sind in Gefahr. Foto: Warner Bros. Entertainment - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Kinogänger in den USA und Kanada haben die Ostertage am liebsten mit Horror verbracht.

    «Lloronas Fluch» aus dem Erzähluniversum der «Conjuring»-Serie landete nach vorläufigen Zahlen der Branchenseite «Hollywood Reporter» mit 26,5 Millionen Dollar (23,5 Millionen Euro) Einspielergebnis auf dem ersten Platz der Kinocharts in Nordamerika. Damit hat der Film seine geschätzt neun Millionen Dollar Produktionskosten schon zum Start wieder eingespielt.

    Auf dem zweiten Platz folgte die Superheldenkomödie «Shazam!» mit 17,3 Millionen Dollar in der dritten Woche und einem Gesamteinspielergebnis von derzeit 121 Millionen Dollar in Nordamerika.

    Das religiöse Drama «Breakthrough - Zurück ins Leben» belegte zum Start Rang drei und kam auf rund 11 Millionen Dollar. Der Familienfilm über einen Jungen, der aus dem Koma erwacht, war besonders im christlichen Landesinneren erfolgreich. Er startet in Deutschland am 16. Mai.

    Mit 9,4 Millionen Dollar in der siebten Woche schaffte es die Superheldin «Captain Marvel» auf Rang vier. Es folgen die Familienfilme «Little» und «Dumbo» auf den Plätzen fünf und sechs.

    Auf den hinteren Rängen der Kinocharts werden laut «Box Office Mojo» auch immer noch zwei deutsche Filme geführt: «Transit» von Christian Petzold belegt in der achten Woche Platz 36 und macht sieben Positionen gut. Der oscarnominierte «Werk ohne Autor» steht seit 21 Wochen in den Charts und konnte sich noch einmal von Rang 56 auf Platz 38 steigern.

    Für die Branche war das Wochenende mit insgesamt rund 105 Millionen Dollar Einspielergebnis dennoch enttäuschend. Es waren die schwächsten Zahlen an einem Osterwochenende seit 2005. Nun hoffen die Kinobetreiber auf den Superhelden-Blockbuster «Avengers: Endgame» in der kommenden Woche. Dem Abschluss der Infinity-Reihe wird trotz einer Laufzeit von drei Stunden der umsatzstärkste Start der Kino-Geschichte zugetraut.

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