Rubio: USA genehmigen Venezuela monatlichen «Haushaltsplan»
Die venezolanische Übergangsregierung hat US-Aussenminister Marco Rubio zufolge akzeptiert, monatlich einen «Haushaltsplan» vorzulegen und diesen von den USA absegnen zu lassen. Die US-Regierung entscheide, wofür das Geld genutzt werden dürfe und wofür nicht, sagte Rubio bei einer Anhörung vor einem Senatsausschuss.

«Tatsächlich haben sie zugesagt, einen erheblichen Teil dieser Mittel für den direkten Kauf von Medikamenten und Ausrüstung aus den Vereinigten Staaten zu verwenden», sagte der Minister weiter. Bei der monatlichen Vorlage des Budgets handele es sich um einen «kurzfristigen Mechanismus», der nicht längerfristig ausgelegt sei.
Anfang Januar hatte das US-Militär bei einem Angriff auf Venezuela Staatschef Nicolás Maduro und dessen Ehefrau gefasst und ausser Landes gebracht. Seither befindet sich das südamerikanische Land in einer Phase politischer Umbrüche. US-Präsident Donald Trump will die Ölindustrie in Venezuela hochfahren und verspricht sich – und der venezolanischen Bevölkerung – grosse Profite.
Der Präsident hatte zudem kurz nach dem Sturz in Aussicht gestellt, übergangsweise die Führung in Venezuela übernehmen zu wollen. Wie genau er sich das vorstellte, liess Trump indes nicht durchblicken.










