Rubio und Lawrow beraten offenbar über weiteres Vorgehen

    Keystone-SDA
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    USA,

    In einem Telefongespräch sollen die Aussenminister der USA und Russland über das weitere Vorgehen im Ukraine-Krieg gesprochen haben.

    Wolodymyr Selenskyj
    Die Ukraine verlängert das Kriegsrecht und die Mobilisierung um 90 Tage bis Anfang August. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut Angaben aus Washington sind die Aussenminister der USA und Russland in Kontakt.
    • Marco Rubio und Sergej Lawrow sollen über das weitere Vorgehen gesprochen haben.

    Die Aussenminister der USA und Russlands haben nach Angaben aus Washington am Samstag in einem Telefonat über das weitere Vorgehen bei den Ukraine-Gesprächen beraten. US-Chefdiplomat Marco Rubio und sein russischer Kollege Sergej Lawrow hätten über die «nächsten Schritte» im Anschluss an die Beratungen beider Länder in Saudi-Arabien gesprochen, teilte das US-Aussenministerium mit.

    Demnach vereinbarten die beiden Aussenminister, «weiter an der Wiederherstellung der Kommunikation zwischen den Vereinigten Staaten und Russland zu arbeiten».

    Findest du die US-Strategie gut?

    In der Mitteilung wurden keine Angaben dazu gemacht, wann die nächste Runde der Gespräche zwischen den USA und Russland stattfinden wird. Rubio informierte Lawrow demnach auch über die jüngsten US-Luftangriffe gegen die Huthi-Rebellen im Jemen.

    Ukraine hat Waffenruhe zugestimmt

    Die Ukraine hatte am Dienstag einem US-Vorschlag für eine 30-tägige Waffenruhe mit Russland zugestimmt. Die USA sagten zu, die zwischenzeitlich gestoppte Militärhilfe für die Ukraine wieder aufzunehmen. Die Einigung gelang, obwohl sich Washington in den vergangenen Wochen von seinem Verbündeten abgewendet und den Positionen des Kreml angenähert hatte.

    Ukraine-Krieg
    Russlands Aussenminister Sergej Lawrow (links) und US-Aussenminister Marco Rubio (rechts) stimmen Schritte zur Vorbereitung eines möglichen Gipfels zwischen Putin und Trump ab. (Archivbild) - keystone

    Russlands Wladimir Putin reagierte am Donnerstag reserviert auf den US-Vorschlag. Zunächst müssten «ernste Fragen» zur Umsetzung geklärt werden, zudem müsse eine Waffenruhe «zu einem dauerhaften Frieden führen und die tieferliegenden Ursachen dieser Krise angehen», sagte er. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nannte Putins reservierte Antwort «sehr manipulativ». Die Bundesregierung und andere westliche Länder warfen Putin angesichts der Vorbehalte eine «Verzögerungstaktik» vor.

    Kommentare

    User #8945 (nicht angemeldet)

    Warum ist Selensky noch nicht in Moskau?!

    Ghost66

    Selensky hat den Waffenruhe nur Akzeptiert das die USA wieder Kriegsmaterial Liefert. Da hat die USA zu schnell Zugestimmt, die hätten warten müssen, wenn Sie schon Waffenruhe Vorschlagen, das was jetzt lauft ist wieder nur Einseitig. Das was Selensky wollte hat er es wieder Bekommen die Lieferungen von der USA.

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