Mehr als vier Jahre nach dem Schulmassaker von Parkland im US-Bundesstaat Florida beginnt am Montag die Hautverhandlung gegen den Todesschützen.
Nikolas Cruz mit seinen Anwälten
Nikolas Cruz mit seinen Anwälten - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Es handelte sich um eines der schlimmsten Schulmassaker der US-Geschichte..

In dem Prozess geht es allein um das Strafmass, da sich der Angeklagte in allen Punkten schuldig bekannt hat. Der zur Tatzeit 19-jährige Nikolas Cruz hatte am Valentinstag 2018 an der Oberschule mit einem halbautomatischen Gewehr um sich gefeuert und 17 Menschen getötet sowie 17 weitere verletzt.

Es handelte sich um eines der schlimmsten Schulmassaker der US-Geschichte. Cruz droht die Todesstrafe. Um diese zu verhängen, ist allerdings ein einstimmiges Votum der zwölf Geschworenen erforderlich, deren Auswahl drei Monate gedauert hat. Können sie sich nicht einigen, wird Cruz zu lebenslanger Haft ohne Möglichkeit der Bewährung verurteilt. Das Parkland-Massaker hatte seinerzeit landesweite Demonstrationen für ein verschärftes Waffenrecht ausgelöst, die aber nur sehr begrenzte Wirkung zeigten.

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