Ölpreise fallen nach Trumps Kritik an Opec-Preispolitik

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    USA,

    US-Präsident Donald Trump hat zum wiederholten Mal die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) für einen Anstieg der Ölpreise verantwortlich gemacht.

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    Die Ölpreise sind weiter gefallen. - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zurzeit liegen die Ölpreise auf dem höchsten Stand seit etwa drei Monaten.

    «Die Ölpreise steigen zu hoch», schrieb Trump auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Er drängte das Ölkartell zur Mässigung. «Die Welt kann eine Preiserhöhung nicht verkraften», hiess es weiter in dem Tweet. Die Ölpreise gerieten danach deutlich unter Druck und fielen im Mittagshandel auf ein Tagestief.

    Zurzeit liegen die Ölpreise auf dem höchsten Stand seit etwa drei Monaten. Rohstoffexperten machen für den Preisanstieg vor allem die Kürzung der Fördermenge der in der sogenannten Opec+ zusammengefassten Ölstaaten verantwortlich. Neben den Opec-Mitgliedern zählt hierzu auch Russland.

    Vor allem das führende Opec-Land Saudi-Arabien wird durch eine unerwartet starke Förderkürzung mit dem jüngsten Höhenflug der Ölpreise in Verbindung gebracht. Während die «Opec+» die Fördermenge gekürzt hat, ist die Ölproduktion in den USA zuletzt auf ein neues Rekordhoch von 12 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag gestiegen.

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