Trump sackt vor den US-Zwischenwahlen auf ein Rekordtief
Vor den Zwischenwahlen sackt die Zustimmung für Trump auf 32 Prozent ab. Besonders stark bricht sie bei hispanischen Wählern ein.

Die Zustimmung für Trump liegt laut einer Umfrage von Reuters und Ipsos bei 32 Prozent, berichtet «T-Online». Damit bleibt der US-Präsident auf dem Septembertief, seinem schwächsten Umfragewert in der gesamten politischen Karriere.
Besonders deutlich fällt der Rückgang bei hispanischen US-Amerikanern aus, wie die Daten zeigen. Nur noch 24 Prozent dieser Gruppe sind mit der Arbeit des Präsidenten im Weissen Haus zufrieden.
Diese Wählergruppe verhalf Trump 2024 zum Sieg, denn fast die Hälfte der hispanischen Stimmen ging an ihn. Die Umfrage von Reuters und Ipsos stützt sich auf mehr als 4500 befragte Erwachsene in den gesamten USA.
Umfrage zeigt: In 39 Bundesstaaten im Minus
Auch eine Erhebung von AP und NORC sieht Trump auf einem Rekordtief, berichtet die «Wetterauer Zeitung». Demnach billigen nur 31 Prozent der Befragten die Amtsführung des Präsidenten, während 69 Prozent sie ablehnen.
Die Tracking-Umfrage von Civiqs zeigt, dass Trump in 39 Bundesstaaten im Minus liegt. Einen positiven Nettowert weist das Institut nur in zehn Staaten aus, darunter Idaho, Wyoming und Utah.
Laut «Wetterauer Zeitung» machen 65 Prozent der Erwachsenen die Politik von Trump für die höheren Preise verantwortlich. Zudem sind 73 Prozent der Befragten überzeugt, dass sich das Land insgesamt in die falsche Richtung bewegt.
Trump verliert auch bei Unabhängigen und Republikanern
Bei Unabhängigen liegt die Zustimmung für Trump laut einer CNN-Umfrage bei nur 25 Prozent, schreibt «Rolling Stone». Unter Republikanern ist sie laut einer Erhebung der UMass Amherst seit März um 14 Punkte gesunken.

Der Politikwissenschaftler Tatishe Nteta von der UMass Amherst hält die Stimmung im eigenen Lager für besonders aussagekräftig. Er sagt: «Das ist ein Alarmsignal für den Präsidenten und für die Republikanische Partei insgesamt.»
Unter registrierten Wählern liegen die Demokraten laut «T-Online» mit 44 Prozent um sieben Punkte vor den Republikanern. Am 3. November wird ein Drittel des Senats neu bestimmt, zudem werden alle 435 Mandate im Repräsentantenhaus neu vergeben.












