Nach einem Lkw-Unfall in Mexiko mit mindestens 55 Toten sind vier der Todesopfer zurück nach Guatemala gebracht worden.
Leichen in Leichensäcken liegen nach einem Unfall in Tuxtla Gutierrez im mexikanischen Bundesstaat Chiapas am Strassenrand. Foto: Str/AP/dpa
Leichen in Leichensäcken liegen nach einem Unfall in Tuxtla Gutierrez im mexikanischen Bundesstaat Chiapas am Strassenrand. Foto: Str/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Die Särge kamen auf dem Flughafen der Hauptstadt Guatemala-Stadt an, wie das Aussenministerium des mittelamerikanischen Landes am Sonntag mitteilte. An Bord des vergangene Woche verunglückten Lastwagens waren zahlreiche Migranten. Nach Angaben aus Guatemalas Regierung könnte es sich bei mindestens 20 Opfer um Landsleute handeln.

Der Laster mit Anhänger war in der Nähe von Tuxtla Gutiérrez verunglückt, der Hauptstadt des südmexikanischen Bundesstaates Chiapas an der Grenze zu Guatemala.

Hunderttausende Migranten versuchen jedes Jahr, über Mexiko in die USA zu gelangen. Viele stammen aus Guatemala, Honduras und El Salvador. Dort herrschen Armut, Gewalt und Korruption. Hinzu kommen die Folgen von Dürren und Naturkatastrophen. Viele Migranten werden von Schleusern dicht gedrängt in Lastwagen-Anhängern transportiert.

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