Angesichts der neuen Omikron-Variante des Coronavirus schliesst Kanada seine Grenzen für Ausländer, die aus Ländern des südlichen Afrikas einreisen wollen.
Justin Trudeau, Premierminister von Kanada, hat den Kanadiern eine Aussöhnung mit der indigenen Bevölkerung versprochen. Foto: Susan Walsh/AP/dpa
Justin Trudeau, Premierminister von Kanada, hat den Kanadiern eine Aussöhnung mit der indigenen Bevölkerung versprochen. Foto: Susan Walsh/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

«Das südliche Afrika umfasst sieben verschiedene Länder: Südafrika, Mosambik, Botsuana, Simbabwe, Lesotho, Eswatini und Namibia», sagte Gesundheitsminister Jean-Yves Duclos am Freitag.

Alle in den vergangenen Tagen Eingereisten müssten sich bis zum negativen Ergebnis eines Covid-Tests umgehend in Quarantäne begeben. Für alle Kanadier und Aufenthaltsberechtigte werde es verpflichtende Tests vor und nach Ankunft in Kanada geben.

Zuvor hatten bereits mehrere Staaten Europas solche Beschränkungen oder das Aussetzen von Flügen angekündigt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte die neue Corona-Variante Omikron (B.1.1.529), die zunächst in Südafrika identifiziert worden war, am Freitag als «besorgniserregend» ein.

Mehr zum Thema:

Coronavirus EU