Irans Präsident will Beweise für Vorwürfe zu Angriff auf Öl-Anlagen

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    Der Staatspräsident von Iran, Hassan Ruhani hat Beweise für die Schuldzuweisung an Teheran wegen der Angriffe auf die Öl-Anlagen in Saudi-Arabien gefordert.

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    Irans Präsident Hassan Ruhani fordert Beweise für die Schuldzuweisung wegen der Angriffe auf Öl-Anlagen in Saudi-Arabien. - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Führung in Teheran werden Angriffe auf die Öl-Anlagen in Saudi-Arabien vorgeworfen.
    • Irans Präsident Hassan Ruhani fordert nun Beweise für die Vorwürfe.

    Gestern hielt der Staatspräsident von Iran, Hassan Ruhani eine Rede vor der UNO-Vollversammlung. Nun hat er Beweise für die Schuldzuweisungen an Teheran wegen der Angriffe auf die Öl-Anlagen in Saudi-Arabien gefordert.

    «Jene, die die Vorwürfe erheben, müssen den nötigen Beweis liefern», sagte Ruhani am Donnerstag vor Journalisten in New York. «Was ist ihr Beleg?»

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    Der Staatspräsident von Iran, Hassan Ruhani - DPA

    Für sie sei klar, «dass der Iran die Verantwortung für den Angriff trägt». Dies erklärten die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Boris Johnson am Montag. Es gebe «keine andere plausible Erklärung» für die Attacken.

    Zuvor hatten bereits die USA und Saudi-Arabien den Iran für die Attacken auf die Öl-Anlagen verantwortlich gemacht.

    Zu den Angriffen hatten sich die jemenitischen Huthi-Rebellen bekannt, während der Iran jede Verantwortung zurückwies. Der Vorfall hatte die Spannungen in der Golfregion weiter angeheizt.

    Atomstreit: Staatspräsident von Iran erneut zu Gesprächen bereit

    Im Atomstreit mit der US-Regierung erneuerte der Staatspräsident von Iran seine Gesprächsbereitschaft mit Washington. Zuvor müssten die USA jedoch ihre gegen den Iran verhängten Sanktionen aufheben. Ausserdem soll die Politik den maximalen Druck gegen das Land beenden. Sollten diese «Voraussetzungen vom Tisch» sein, bestehe «natürlich» die Möglichkeit für Gespräche mit der US-Regierung, sagte Ruhani.

    US-Präsident Donald Trump hatte im Mai 2018 das internationale Atomabkommen aufgekündigt und Sanktionen gegen den Iran verhängt. Die Führung in Teheran reagierte in diesem Jahr mit einer Reihe von Verstössen gegen den Vertrag aus dem Jahr 2015. Deutschland, Frankreich und Grossbritannien setzen sich neben Russland und China für dessen Erhalt ein.

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