Intel greift zu harten Sparmassnahmen wegen Gewinneinbruch
Der Abschwung des PC-Marktes wirkt sich negativ auf den Chipkonzern Intel aus. Es konnte ein Gewinneinbruch von 85 Prozent verzeichnet werden.

Das Wichtigste in Kürze
- Der PC-Markt stagnierte in letzter Zeit stark.
- Dies führte bei Intel zu einem Gewinneinbruch von 85 Prozent.
- Der Chipkonzern greift deshalb zu harten Sparmassnahmen.
Der Chipkonzern Intel wird hart vom Abschwung des PC-Marktes getroffen und greift zu umfangreichen Sparmassnahmen. Unterm Strich brach der Gewinn sogar um 85 Prozent auf eine Milliarde Dollar ein. Im vergangenen Quartal fiel der Konzernumsatz im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 15,3 Milliarden Dollar (15,35 Mrd. Euro).

Im kommenden Jahr will Intel nun die Kosten um drei Milliarden Dollar senken. Der Konzern peilt indessen bis Ende 2025 jährliche Einsparungen von acht bis zehn Milliarden Dollar an. Im vergangenen Quartal wurde bereits eine Belastung von 664 Millionen Dollar für Umbaumassnahmen verbucht. Die Intel-Aktie legte im nachbörslichen Handel zeitweise um mehr als vier Prozent zu.
Für Intel spielt das Geschäft mit Chips für Personal Computer nach wie vor eine grosse Rolle. Der Markt war zuletzt deutlich geschrumpft. Der Umsatz von Intels PC-Sparte fiel im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar.
Aber auch im Geschäft mit Rechenzentren gab es einen kräftigen Rückgang von 27 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar. Aktuell halten unter anderem die hohe Inflation und Konjunktursorgen Unternehmen von Investitionen in neue Technik ab.















