Im Laufe des Wochenendes wird Hurrikan «Nora» über den Golf von Mexiko ziehen. Es muss mit Regenfällen, Sturzfluten und Erdrutschen gerechnet werden.
Hurrikan Nora
Hurrikan Nora steuert auf Mexikos Küste zu. - Twitter / meteo365_es

Das Wichtigste in Kürze

  • «Nora» wird im Laufe des Samstags an Mexikos Südwestküste entlangziehen.
  • Der Hurrikan ist derzeit mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h unterwegs.
  • Am Sonntag oder Montag wird er an der US-Golfküste auf Land treffen.

Der Pazifik-Hurrikan «Nora» hat Kurs auf Mexiko genommen. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde werde er im Laufe des Samstags an Mexikos Südwestküste entlangziehen. Dies teilte das US-Hurrikanzentrum Miami in seinem jüngsten Lagebericht vom Samstagmorgen mit.

Die US-Behörde warnte vor starken Regenfällen, Sturzfluten und Erdrutschen in mehreren Bundesstaaten. Darunter in Jalisco und Guerrero. «Nora» hatte sich demnach zuvor im Pazifik von einem Sturm zu einem Hurrikan der Stufe Eins aufgebaut.

Im Atlantik fegte derweil «Ida» in der Nacht zum Samstag als Hurrikan der Stufe Eins über Kuba hinweg. Laut dem jüngsten Bericht des US-Hurrikanzentrums sollte er im Laufe des Wochenendes über den Golf von Mexiko ziehen. Am späten Sonntag oder frühen Montag wird er dann an der US-Golfküste auf Land treffen.

Im Laufe des Montags könnte er dann über Teile der US-Staaten Louisiana oder das westliche Mississippi ziehen, hiess es weiter.

Notstand für New Orleans ausgerufen

In Louisiana war die Jazz-Metropole New Orleans vor 16 Jahren von Hurrikan «Katrina» verwüstet worden. Der Gouverneur des Bundesstaates, John Bel Edwards, rief den Notstand aus. Er mobilisierte die Nationalgarde und rief die Bürger auf, sich auf den Sturm vorzubereiten.

Es sei mit verbreiteten Stromausfällen und Überschwemmungen zu rechnen. Auch Präsident Joe Biden erklärte für den Bundesstaat den Notstand. Damit kann schnell zusätzliche Hilfe mobilisiert und bezahlt werden.

Hurrikan Ida
Hurrikan «Ida» fegte bereits über Kuba. - keystone

Auf Kuba verursachte «Ida» nach Berichten dortiger Staatsmedien Stromausfälle, ausserdem stürzten Bäume um. Tausende Menschen wurden evakuiert, in der Hauptstadt Havanna wurde der öffentliche Nahverkehr eingestellt.

«Ida» ist bereits der vierte Atlantik-Hurrikan der Saison. Zuvor hatte «Grace» in Haiti und auch Mexiko Spuren hinterlassen.

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