Handelskonflikt mit China: Einige US-Strafzölle kommen erst später

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    US-Präsident Trump kündigte erst vor wenigen Tagen neue Zölle auf chinesische Produkte an. Jetzt wollen aber beide Seiten wieder miteinander sprechen.

    Handelskonflikt USA China
    Die USA verschieben einige US-Strafzölle – diese gelten erst ab dem 15. Dezember. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die US-Regierung verschiebt einige angekündigte Strafzölle auf Importe auf den Dezember.
    • Auch die chinesische Seite zeigt sich zu Gesprächen bereit.

    Die US-Regierung wird die Einführung der jüngst angekündigten Strafzölle auf Importe aus China für einige Produktgruppen verschieben. Der Zollsatz in Höhe von 10 Prozent soll für Mobiltelefone, Laptops, Monitore, bestimmtes Spielzeug sowie manche Schuhe und Kleidungsstücke gelten.

    Ursprünglich für September geplant, sollen die Zölle jetzt erst am 15. Dezember in Kraft treten. Das erklärte der US-Handelsbeauftragte am Dienstag. Damit wird das Weihnachtsgeschäft in den USA wohl noch kaum von den Zöllen betroffen sein.

    Zudem würden bestimmte für die Gesundheit oder die nationale Sicherheit wichtige Produkte permanent ausgeschlossen, hiess es weiter. Eine Aufstellung der ausgenommenen Produkte sollte in Kürze veröffentlicht werden. Zunächst blieb daher unklar, welcher Teil der Importe von den Strafzöllen verschont bleiben würde.

    Handelsgespräche ohne Ergebnis

    Donald Trump hatte die Strafzölle von 10 Prozent auf Importe um Wert von rund 300 Milliarden Dollar Anfang August angekündigt. Zuvor waren Handelsgespräche mit China ohne klares Ergebnis zu Ende gegangen.

    Donald Trump
    Donald Trump kündigte neue Strafzölle an. - Keystone

    Die bereits bestehenden Strafzölle von 25 Prozent auf Importe im Wert von rund 250 Milliarden Dollar bleiben davon unberührt. Mit der Einführung der neuen Strafzölle sollten fast alle Importe aus China erfasst werden.

    Telefonat zwischen China und den USA

    Die USA und China wollten bislang im September erneut Gespräche zu einem Handelsabkommen führen. Der chinesische Vizepremierminister Liu He habe jedoch an diesem Dienstag mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin telefoniert. Das teilte das chinesische Handelsministerium auf seiner Internetseite mit. Demnach wollen China und die USA bereits in zwei Wochen telefonische Handelsgespräche führen.

    handelskonflikt usa china
    Liu He (r.) telefonierte mit Robert Lighthizer (m.) und Steve Mnuchin (l.) - Keystone

    Die vorige Gesprächsrunde der beiden Staaten im Juli war ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Trumps Regierung verhängte daraufhin die neuen Strafzölle.

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