USA: Trump plant drastischen Stellenabbau der Steuerbehörde

    Juli Rutsch
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    Die Steuerbehörde IRS will offenbar die Hälfte ihrer 90'000 Stellen abbauen. Experten warnen vor massiven Folgen für die Steuererhebung in den USA.

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    Trump mit Bibel in der Hand: Einr Kirche in den USA kritisiert die von Trump initiierte Behörde ICE. (Archivbild) - keystone

    Die Regierung der USA unter Trump setzt ihren Kurs fort, den Staatsapparat drastisch zu verkleinern. Laut Berichten plant die US-Steuerbehörde IRS, rund 45'000 Stellen zu streichen.

    Dies würde fast die Hälfte der Belegschaft betreffen. Bereits im Februar entliess die Behörde etwa 7000 Mitarbeiter, vor allem solche in der Probezeit.

    Die Kürzungen konzentrieren sich auf Personal, das unter Präsident Biden eingestellt wurde. Dieses sollte den Fokus auf Steuerprüfungen bei wohlhabenden Bürgern legen, wie der «Spiegel» berichtet.

    Musk verwaltet Massenentlassungen in den USA

    Die geplanten Einschnitte werden von Elon Musk geleitet, der als Berater der Regierung der USA fungiert. Ziel sei es, Effizienz zu steigern und Kosten zu senken.

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    Musk und Trump setzen erneut den Rotstift in den USA an. (Archivbild) - Keystone

    Laut der «Deutschen Welle» hat Musk durch ähnliche Massnahmen bei anderen Behörden bereits Milliarden eingespart. Kritiker zweifeln jedoch an der Rechtmässigkeit und Effektivität dieser Einsparungen.

    Kürzungen und Kritik

    Die IRS ist für die Erhebung aller bundesweiten Steuern zuständig und spielt eine zentrale Rolle in der Finanzierung der Regierung. Experten wie der ehemalige IRS-Leiter John Koskinen warnen laut dem «Spiegel» jedoch vor den Konsequenzen.

    Glaubst du, der Stellenabbau der Steuerbehörde ist Taktik, um es Höchstverdienern leichter zu machen in den USA?

    Ein solch massiver Stellenabbau könnte die Behörde dysfunktional machen und die Steuererhebung erheblich beeinträchtigen. Koskinen sagte gegenüber der «New York Times»:

    »Aggressive Kürzungen bei den Ressourcen des IRS werden unsere Regierung nur weniger effektiv und weniger effizient bei der Erhebung der vom Kongress auferlegten Steuern machen.»

    Widerstand von innen gegen Massenentlassungen

    Auch innerhalb der US-amerikanischen Behörde regt sich Widerstand. Laut dem «Deutschlandfunk» haben mehrere Mitarbeiter öffentlich Kritik geäussert.

    Sie haben vor allem vor politischen Motiven hinter den Kürzungen gewarnt. Einige Experten sehen in den Massnahmen einen Versuch, es Steuergesetzen schwerer zu machen.

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    Die Steuerbehörde der USA soll rund die Hälfte ihrer Mitarbeiter verlieren. Steckt dahinter politisches Kalkül? - Depositphotos

    Insbesondere sollen es jene Gesetzte schwer haben, die wohlhabende Steuerzahler betreffen.

    Auswirkungen auf Steuerzahler

    Die geplanten Kürzungen kommen inmitten der Steuererklärungssaison der USA, einer der arbeitsintensivsten Zeiten für die IRS. Bis Mitte April werden über 140 Millionen Steuererklärungen erwartet.

    Laut «Reuters» sollen jedoch einige Mitarbeiter auf Probe bleiben, um Engpässe bei der Bearbeitung zu vermeiden. Für Steuerzahler in den USA könnten die Einschnitte dennoch spürbare Folgen haben.

    Vor allem kann es zu Verzögerungen bei Rückerstattungen kommen. Kritiker befürchten zudem, dass kleine Unternehmen und Mittelstandsbürger stärker betroffen sein könnten als vermögende Personen.

    Kommentare

    User #3355 (nicht angemeldet)

    Dieses sollte den Fokus auf Steuerprüfungen bei wohlhabenden Bürgern legen. Logo will er und seine Entourage die nicht mehr. lol

    User #3201 (nicht angemeldet)

    Bravo 🤣 Der sollte mal eher das gesamte US-Steuersystem "entrümpeln". Ist ja eine Tragödie was da trotz diversen Mechanismen wie z.B. FATCA/AIA/DBAs etc. läuft. Niemand ist "save", nach Jahren (!) kann IRS zuschlagen und man wird plötzlich erneut beweispflichtig für z.B. bereits in der Vergangenheit eingereichte Unterlagen/Dokumente... Aber hauptsache US-intern Staaten wie z.B. Delaware autonom "wursteln" lassen.

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