Französische Journalisten in Venezuela freigelassen
Die Forderung der französischen Regierung hat offenbar gewirkt: Zwei Journalisten aus Frankreich konnten nun Venezuela verlassen.

Das Wichtigste in Kürze
- Zwei französische Journalisten können nun von Caracas nach Paris zurückkehren.
- Baptiste des Monstiers und Pierre Caillé wurden am Dienstag festgenommen.
In Venezuela sind zwei französische Journalisten freigelassen worden. Sie könnten jetzt nach Paris zurückkehren, teilte die Sendung «Quotidien» des TV-Senders TMC heute Donnerstag via Twitter mit. Auch der französische Botschafter in Venezuela bestätigte die Freilassung per Twitter. Baptiste des Monstiers und Pierre Caillé seien am Dienstag festgenommen worden, als sie den Präsidentenpalast in Caracas gefilmt hätten, ergänzten französische Medien.
Zuvor hatte die französische Regierung gefordert, dass die beiden Franzosen sowie drei Journalisten aus Spanien freigelassen werden sollen. Nach Angaben der Madrider Zeitung «El Mundo» und anderen spanischen Medien wurden inzwischen auch die Spanier auf freien Fuss gesetzt. In Venezuela tobt ein Machtkampf zwischen Präsident Nicolás Maduro und seinem Herausforderer Juan Guaidó.
Regierungschef Édouard Philippe erinnerte im Senat an das Ultimatum Frankreichs und anderer europäischer Staaten an Maduro: Ruft er bis zum Sonntag keine freien und fairen Wahlen aus, wollen unter anderem Deutschland, Frankreich, Spanien und Grossbritannien Guaidó als Übergangspräsidenten anerkennen. Der 35 Jahre alte Parlamentschef Guaidó hatte sich am 23. Januar als Übergangspräsident vereidigen lassen.











