40 Kühe waren aus einem Schlachthaus im Bezirk Los Angeles geflohen. Die letzte davon soll nun in ein Tierasyl kommen.
Milchkühe in Kalifornien
Milchkühe in Kalifornien - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Kühe rannten wild durch eine kalifornische Stadt und grasten schliesslich in Gärten.
  • Eine Kuh wurde von der Polizei erschossen, als sie auf eine Familie mit Kindern losging.
  • Zudem soll eine in ein Tierasyl kommen, vielleicht auch die anderen 38.

Diese Flucht hat sich gelohnt: Eine Kuh, die mit 40 Artgenossinnen aus einem Schlachthaus im Bezirk Los Angeles entkommen war, ist nach ihrer mehrtägigen Flucht auf Betreiben von Grammy-Preisträgerin Diane Warren begnadigt worden.

Anders als ihre schon früher wieder eingefangenen Artgenossinnen werde diese Kuh sicher nicht geschlachtet, teilte ein Vertreter der Stadtverwaltung von Pico Rivera am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Die Kühe waren am Dienstagabend aus dem Schlachthof in Pico Rivera aus einem offenen Tor entkommen. Sie rannten wild durch die kalifornische Stadt und grasten schliesslich in Gärten.

38 Kühe von Polizisten zusammengetrieben

Die Beamten des Sheriff-Büros und die berittene Polizei brauchten Stunden, um zumindest 38 Kühe wieder zusammenzutreiben und sie in Lastwagen zurück zum Schlachthof zu bringen. Eine Kuh wurde von der Polizei erschossen, als sie auf eine Familie mit Kindern losging. Die letzte Kuh entkam den Gesetzeshütern und wurde erst am Donnerstag von einem Passanten grasend auf einem Feld einige Kilometer vom Schlachthof entfernt entdeckt.

Warren, die als Komponistin von Filmmusik bereits mit einem Grammy, einem Emmy und zwei Golden Globes ausgezeichnet wurde, machte sich für das Rindvieh stark. Die Kuh solle nun in ein Tierasyl kommen, teilte der Vertreter der Stadtverwaltung mit. Auch für ihre 38 Fluchtkumpane könnte es demnach noch ein Happy End geben. Derzeit werde mit den Schlachthof-Besitzern die Möglichkeit erörtert, alle 39 Kühe auf den Gnadenhof zu bringen.

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