Ex-Freundin von Danny Masterson belastet Scientology-Kirche

    Felix Kirsch
    Felix Kirsch

    USA,

    Im Prozess gegen den Schauspieler hat die Ex-Freundin von Danny Mastern ausgesagt. Dort erhob sie auch schwere Vorwürfe gegen die Scientology-Kirche.

    Danny Masterson Prozess
    Schauspieler Danny Masterson mit seinem Verteidiger während des Prozesses - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Prozess gegen Danny Masterson sagte am Mittwoch seine Ex-Freundin aus.
    • Sie erhob schwere Vorwürfe gegen Masterson und Scientology.

    Nachdem die Geschworenen im vergangenen Jahr kein Urteil im ersten Prozess gegen Danny Masterson fällen konnte, begann am Montag das Wiederaufnahmeverfahren gegen den Schauspieler. Die Vorwürfe: Vergewaltigung und Betäubung in mindestens drei Fällen.

    Verstörende Aussagen von Mastersons Ex-Freundin

    Am Dienstag sprach Mastersons ehemalige Freundin über den Übergriff, den sie im Jahr 2001 erlebte. Laut der Nachrichtenagentur «Associated Press» sagte sie, Masterson habe sie in der Nacht geweckt und zum Sex aufgefordert. Aber bei dieser Gelegenheit «sagte ich ihm 'Nein, ich will keinen Sex haben'. Er hat mir nicht zugehört», sagte sie.

    «Also flehte ich ihn weiter an: 'Bitte lass mich los, nein'. Und er machte weiter. Und es war schmerzhaft. Ich erinnere mich, wie ich versuchte, seine Brust von mir herunter zu drücken. Ich konnte ihn nicht von mir runter bekommen.

    Schwere Vorwürfe gegen Scientology

    Die Zeugin sagte aus, dass Masterson im Laufe ihrer fünfjährigen Beziehung, die 1996 begann, zunehmend kontrollierend und missbräuchlich wurde. Wegen ihm trat sie der umstrittenen Scientology-Kirche bei und musste sich von Freunden und Familienmitgliedern, die keine Mitglieder waren, fernhalten.

    Als sie Masterson zur Rede stellen wollte, reagierte dieser mit Hohn und Spott. «Er fing an, über mich zu lachen», sagte sie aus. «Ich fragte ihn, ob ich die ganze Zeit bewusstlos war, und er sagte 'ja'.» (Die Verteidigung argumentierte in ihrem Eröffnungsplädoyer, dass «es in diesem Fall keine Anklage wegen Drogenmissbrauchs gibt»).

    Nachdem sie den Vorfall der Kirche gemeldet hatte, wurde ihr gesagt, dass der sexuelle Übergriff aufgrund ihres Beziehungsstatus keine Vergewaltigung sei und dass sie nicht zur Polizei gehen solle.

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