In den USA werden immer mehr Menschen arbeitslos. Innert einer Woche legte die Anzahl Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe massiv zu.
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Eine Arbeitssuchende wird in einem Jobcenter in New York beraten. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA steigt rapide.
  • Innerhalb einer Woche stieg sie um 18'000 auf 206'000 Anträge.

In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe von niedrigem Niveau aus gestiegen. In der vergangenen Woche legte sie um rund 18'000 auf 206'000 Anträge zu. Dies teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. In der vorangegangenen Woche waren die Erstanträge noch auf den niedrigsten Stand seit 1969 gefallen.

Die wöchentlichen Erstanträge gelten als Frühindikator für den Arbeitsmarkt.

Die US-Notenbank Federal Reserve berücksichtigt den Arbeitsmarkt stark bei ihrer Geldpolitik, aber auch die Inflation. Erst zur Wochenmitte hatte die Fed einen beschleunigten Ausstieg aus ihrer lockeren Geldpolitik angekündigt.

Fed-Chef Jerome Powell begründete das raschere Straffungstempo mit dem robusten Arbeitsmarkt und der hohen Inflation. Die Wertpapierkäufe dürften im März beendet sein, eine erste Leitzinsanhebung sollte danach nicht lange auf sich warten lassen.

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