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    Epstein-Akten: Dokumente zu FBI-Vernehmungen freigegeben

    Keystone-SDA
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    USA,

    Nach Kritik am Fehlen Zehntausender Dokumente in den Epstein-Akten hat das US-Justizministerium unter anderem drei zwischenzeitlich zurückgehaltene Vernehmungsprotokolle veröffentlicht.

    Jeffrey Epstein
    Die Epstein-Akten bringen immer mehr brisante Details ans Licht. - keystone

    Dabei handelt es sich Medienberichten zufolge um FBI-Memos zu Befragungen einer Frau, die 2019 aussagte, als Minderjährige sexuelle Übergriffe unter anderem von US-Präsident Donald Trump erlebt zu haben.

    Laut den unbestätigten Vorwürfen sollen sich die Übergriffe in den 1980er Jahren im Zusammenhang mit dem 2019 verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ereignet haben.

    Analysen verschiedener US-Medien hatten ergeben, dass bei den Millionen der vom Justizministerium freigegebenen Akten zum Epstein-Skandal mehr als 47.000 Dateien mindestens vorübergehend entfernt wurden, darunter auch jene Vernehmungsprotokolle der Bundespolizei. Das Justizministerium hatte die kurz vor der Wahl zu seiner ersten Amtszeit vorgetragenen Vorwürfe gegen Trump als «unbegründet und falsch» bezeichnet. Wären sie irgendwie glaubwürdig, «wären sie sicherlich bereits gegen Präsident Trump instrumentalisiert worden», hiess es.

    Wie der Sender ABC News anmerkt, beinhaltet die neuerliche Veröffentlichung in den Epstein-Akten weiterhin keine handschriftlichen Anmerkungen des FBI zu den Vernehmungen.

    Die Veröffentlichungen erfolgen auf Grundlage des «Epstein Files Transparency Act», der das Justizministerium verpflichtet, grosse Teile der Ermittlungsakten öffentlich zugänglich zu machen. Der US-Multimillionär Epstein hatte jahrelang einen Missbrauchsring betrieben, dem viele junge Frauen und auch Minderjährige zum Opfer fielen.

    Das Justizministerium und seine Ressortchefin Pam Bondi waren wegen der Handhabung der Epstein-Akten und des Zurückhaltens möglicherweise belastender Dokumente in die Kritik geraten. Laut einer Sprecherin waren Dokumente lediglich vorübergehend zur weiteren Überprüfung aus dem Netz genommen worden.

    Am Donnerstag (Ortszeit) erklärte das Ministerium auf der Plattform X: Die Prüfung habe ergeben, dass insgesamt 15 Dokumente irrtümlicherweise als Dubletten markiert und als solche zunächst entfernt worden waren. Zudem habe sich bei fünf als vertraulich eingestuften Vernehmungsprotokollen herausgestellt, dass sie doch veröffentlicht werden könnten, «während das geheimhaltungsbedürftige Material weiter geschützt ist.»

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    Kommentare

    User #3924 (nicht angemeldet)

    "Der Grüsel gehört langsam aber sicher in den Güsel"

    User #2276 (nicht angemeldet)

    Trump der Obergrüsel

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