Dutzende Migranten an US Grenze kehren freiwillig zurück

    Keystone-SDA
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    Mexiko,

    105 mittelamerikanische Migranten an der US-Südgrenze sind wieder auf ihrer Rückreise. Sie seien freiwillig gegangen.

    Migranten ruhen sich vor der Sportanlage Benito Juarez aus, die als Notunterkunft geöffnet wurde.
    In Tijuana werden derzeit mehr als 4700 Migranten beherbergt. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die mexikanische Polizei flog 105 Migranten wieder aus.
    • Sie traten freiwillig die Rückreise nach Mittelamerika an.

    Dutzende Migranten aus Mittelamerika haben nach rund zwei Wochen an der US-Grenze freiwillig die Rückreise aus Mexiko in ihre Heimatländer angetreten. Eine Gruppe von 105 ist in einem Flugzeug der Bundespolizei ausgeflogen worden.

    Das teilte die mexikanische Migrationsbehörde in der Nacht heute Mittwoch auf Twitter mit. In welche Länder die Migranten gebracht wurden, erklärte die Behörde nicht. Der Grossteil der Menschen, die sich in einer sogenannten Migranten-Karawane derzeit in der Grenzstadt Tijuana befinden, stammt aus Honduras.

    2000 unbearbeitete Anträge

    Die Menschen waren vor gut zwei Wochen an der US-Grenze angekommen. Sie fliehen vor Gewalt und Armut in Honduras, Guatemala und El Salvador und hoffen auf Asyl in den USA. Die Migranten baten die US-Grenzbehörden am Dienstag, mehr Asylanträge pro Tag anzunehmen und zu bearbeiten.

    Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International werden täglich zwischen dreissig und siebzig Anträge bearbeitet. Rund 2000 Anträge seien noch unbearbeitet, so Amnesty. Die Wartezeit für die Menschen kann sich auf Monate ausdehnen.

    Derweil verschlechtern sich die Zustände in der grössten Migranten-Unterkunft in der Sportanlage «Benito Juárez». Dort sind derzeit rund 5800 Menschen untergebracht. Sie schlafen im Freien. Toiletten und Waschmöglichkeiten sind nicht ausreichend vorhanden. Zudem erreichen weitere Migranten Tijuana.

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