Donald Trump will Vize Justizminister Rod Rosenstein im Amt halten

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USA,

Donald Trump hält zu seinem Vize-Justizminister Rod Rosenstein. Rosenstein ist der Chef des FBI-Teams, das wegen den Wahlen von 2016 gegen Trump ermittelt.

Der stellvertretende Justizminister Rod Rosenstein spricht während einer Pressekonferenz im Justizministerium in Washington.
Der stellvertretende Justizminister Rod Rosenstein spricht während einer Pressekonferenz im Justizministerium in Washington. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Trump will, dass Rosenstein sein Amt zu Ende führt.
  • Rosenstein wird verdächtig, einen Komplott gegen den Präsidenten geplant zu haben.

US-Präsident Donald Trump will seinen Vize-Justizminister Rod Rosenstein offenbar im Amt halten. «Meine Präferenz wäre es, ihn zu behalten und ihn die Sache zu Ende bringen zu lassen», sagte Trump am Mittwoch auf einer Pressekonferenz, ohne darauf einzugehen, welche Aufgabe Rosenstein beenden solle.

Rosenstein hat die Aufsicht über die Ermittlungen des FBI, bei denen es um eine mutmassliche Einmischung Russlands in die Präsidentenwahl 2016 zugunsten Trumps und mögliche Kontakte zu dessen Wahlkampfteam geht.

Abhöraktion gegen Trump?

Am vergangenen Freitag hatte die «New York Times» berichtet, Rosenstein habe eine Abhöraktion bei Trump angeregt. Ziel des Vorschlags sei es gewesen, den Präsidenten aus dem Amt zu drängen. Rosenstein habe bei Mitarbeitern seines Ministeriums und der Bundespolizei FBI im Frühjahr 2017 vorgeschlagen, dass sie Gesprächen mit Trump heimlich aufnehmen sollten, um die chaotischen Zustände in der Regierung zu dokumentieren. Ausserdem habe er Überlegungen angestellt, welche Regierungsmitglieder dafür zu gewinnen wären, die Amtsunfähigkeit Trumps festzustellen.

«Wir hatten ein gutes Gespräch», sagte Trump nun. «Er sagte, er hat das nie gesagt. Er sagte, er glaubt das nicht. Er sagte, er hat grossen Respekt vor mir. Und er war sehr nett. Wir werden sehen», sagte der Präsident auf die Frage, ob er Rosenstein entlassen werde.

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