Donald Trump wehrt sich: Wie steht es um seinen Gesundheitszustand?
Donald Trump wehrt sich gegen einen Bericht, der Fragen über seinen Gesundheitszustand aufwirft. In einem Post beleidigt er eine Journalistin als «hässlich».

Das Wichtigste in Kürze
- Donald Trump beleidigt eine Journalistin als «drittklassige Reporterin» und «hässlich».
- Zuvor veröffentlichte sie einen Bericht über den Gesundheitszustand des US-Präsidenten.
- «Ich habe noch nie in meinem Leben so hart gearbeitet», reagiert Trump.
Kürzlich veröffentlichte die «New York Times» einen Bericht, der Fragen über den Gesundheitszustand des 79-jährigen US-Präsidenten Donald Trump aufwirft.
Der Artikel deutet darauf hin, dass Trump langsamer und weniger arbeitswillig geworden sein könnte. Die Reaktion des Präsidenten liess allerdings nicht lange auf sich warten.
Auf seiner Plattform «Truth» äusserte sich Trump ziemlich verärgert über den Zeitungsartikel und schrieb: «Die Widerlinge der scheiternden ‹New York Times› sind schon wieder am Werk.»

Er beschuldigt die Zeitung, seinen Gesundheitszustand absichtlich negativ darzustellen. Er betonte seine jüngste «perfekte ärztliche Untersuchung» sowie einen erfolgreich bestandenen «umfassenden kognitiven Test».
Schon wieder beleidigt Donald Trump Journalistin
Dann zählt er auf: Er habe die Präsidentschaftswahlen 2024 mit einem grossen Vorsprung gewonnen. Und: «Ich habe acht Kriege beendet, 48 neue Börsenhöchststände erreicht, unsere Wirtschaft läuft grossartig. Unser Land wird wieder weltweit respektiert, wie nie zuvor.»
Weiter schreibt Trump: «Ich habe noch nie in meinem Leben so hart gearbeitet.» Dafür sei viel Energie erforderlich.
Auch griff er die Autorin des Artikels direkt an. Sie sei eine «drittklassige Reporterin, die sowohl innerlich als auch äusserlich hässlich ist».
Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass Donald Trump Journalistinnen beleidigt. Erst kürzlich reagierte der US-Präsident auf eine Frage einer Reporterin: «Bist du dumm?»
Und zuvor sorgte Trump für Empörung, als er eine Journalistin vor laufender Kamera «Piggy», auf Deutsch «Schweinchen», nannte.
Mehrere Anzeichen fürs Altern
Trotz seiner Verteidigung im Netz gibt es einige Anzeichen dafür, dass Trump das zunehmende Alter zusetzen könnte. Bei einer Pressekonferenz beispielsweise wirkte der Präsident vor kurzem müde. Videos zeigen ihn sogar mit geschlossenen Augen im Oval Office.
Auch körperliche Anzeichen bilden immer wieder Raum für Spekulationen. Im Sommer sind mehrfach blaue Flecken an seiner Hand aufgefallen. Laut dem Weissen Haus stammten die Verfärbungen jedoch vom Händeschütteln und von Aspirin-Einnahme.
Trotz der Kontroverse um seinen Gesundheitszustand hat Trumps Team bereits versucht, transparent zu sein. «Präsident Trump und sein ganzes Team sind offen und transparent über die Gesundheit des Präsidenten, und die ist aussergewöhnlich.» So Pressesprecherin Karoline Leavitt in einer E-Mail an die «Times».

















